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09.06.2011

Atom-Kompromiss ist kein Atomausstieg

Elf weitere Jahre setzt die Koalition auf die Atomkraft. Das ist kein Ausstiegsbeschluss, sondern ein gefährliches Spiel mit der Sicherheit der Bevölkerung. Wir werden im Parlament und auf der Straße weiter für einen deutlich schnelleren Atomausstieg streiten“, erklärt Eva Bulling-Schröter, umweltpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE und Vorsitzende des Umweltausschusses des Bundestages, zum nächtlichen Atom-Kompromiss der Koalition. Bulling -Schröter weiter:

„Dieser langsame Abschaltplan bleibt selbst hinter der Forderung der Energiewirtschaft zurück. Der Branchenverband der Energiewirtschaft BDEW hatte im April einen vollständigen Atomausstieg bis zum Jahr 2020 gefordert. Der Atomkompromiss der Koalition beinhaltet zudem viele Ungereimtheiten, die das Abschalten des letzten AKW im Jahr 2022 infrage stellen könnten. So gibt es bislang keine klare Aussage im Koalitionsbeschuss zur Atompolitik zur Übertragbarkeit von AKW-Restlaufzeiten, die den Weiterbetrieb einzelner AKWs noch deutlich länger als 2022 ermöglichen könnte.

Ein Atomausstieg bis zum Jahr 2014 ist technisch machbar, daran halten wir als Ausstiegsjahr fest. Statt über den Stand-by-Betrieb von AKWs Hintertürchen für deren Weiterbetrieb offen zu halten, wollen wir den Atomausstieg im Grundgesetz verankern und damit unumkehrbar machen.

23.05.2011 (zuletzt aktualisiert)

Skandalöse Zustände im AKW Grafenrheinfeld

  • Riss im Primärkreislauf des Atomkraftwerks Grafenrheinfeld - Pressemitteilung der LINKEN

13.05.2011 (zuletzt aktualisiert)

Atom-Ausstiegskonzept der LINKEN sowie Atomkraftwerke in Bayern, Atomrecht und Alternativen

  • Das Atom-Ausstiegskonzept der LINKEN
    Kurzfassung             Langfassung

  • "Für ein atomkraftfreies Bayern" von MdB Eva Bulling-Schröter. Die Broschüre enthält eine detaillierte Betrachtung aller bayerischen Kernkraftwerke und ihrer Hersteller und Betreiber, beschäftigt sich mit dem Verhältnis von Kernenergie und Klimaschutz sowie mit Alternativen für eine sichere Stromerzeugung.

11.04.2011 (zuletzt aktualisiert)

Informationen und Anträge zur Atomenergie

  • Antrag der LINKEN zum schnellstmöglichen Atomausstieg anlässlich der Debatte zu 25 Jahre Tschernobyl

  • Bis 2015 kann Deutschland aus der Atomkraft aussteigen, ohne dass dadurch negative Folgen für die Sicherheit der Stromversorgung, den Klimaschutz oder die Energiekosten entstehen. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Berechnung von Greenpeace.

  • Die Ethikkommission 'Sichere Energieversorgung' ist komplett überflüssig. Pressemitteilung von Eva Bulling-Schröter, MdB, Betreuungsabgeordnete für Hochfranken.

31.03.2011

DIE LINKE Hochfranken beteiligt sich an den Mahnwachen in Hof



31.03.2011

Beschlüsse, Informationen und Anträge zur Atomenergie

  • Beschluss des Parteivorstandes vom 20. und 21. März 2011: Solidarität mit den Menschen in Japan. Atomkraftwerke sofort abschalten

  • Mit Links den Atom-Wahnsinn stoppen und AKW abschalten    Flugblatt

  • IG Metall Position zur Atomkraft und zur Energiepolitik

  • Großkundgebung für den Ausstieg aus der Atomenergie in München am 26.03.2011

  • Entschließungsantrag der LINKEN zu der Abgabe einer Regierungserklärung durch die Bundeskanzlerin zur aktuellen Lage in Japan 

  • Hof: Stadtrat Etzel, DIE LINKE, fordert, dass die HEW künftig den Strombedarf nur aus erneuerbarer Energie deckt  Mehr

  • Atomkraft? Nein Danke - Längere Laufzeit - strahlende Gewinne. Ein Info-Flyer der Landesarbeitsgemeinschaft Umwelt

  • Das Umweltbundesamt hält eine sofortige Stilllegung von 9 Atomkraftwerken für möglich. Ein kompletter Ausstieg aus der Atomenergie sei bereits 2017 machbar. Voraussetzung dafür sei ein weiterer Ausbau erneuerbarer Energien und der bereits geplante Ausbau von effizienten Blockheizkraftwerken und Gaskraftwerken. Reuters

  • Atom-Moratorium: Hintergrundinformationen und LINKE-Forderungen   hier

  • Stillegung jetzt, Pressemitteilung von Eva Bulling-Schröter, MdB, Betreuungsabgeordnete für Hochfranken
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