Für einen sozialen Landkreis Hof
100% sozial – für einen sozial gerechten Hofer Landkreis!
Die Linke fordert:
- Eine KidsCard wie in der Stadt Hof. Diese ermöglicht Vergünstigungen, Rabatte und Freieintritte für Freizeitangebote und Einzelhandel.
- Einen Sozialpass für Menschen mit geringem Einkommen. Dieser soll ermäßigte Preise für kommunale Leistungen ermöglichen; z. B. Bäder, Stadtbücherei, Theater, Bustickets etc. Viele Menschen sind mittlerweile auf soziale Initiativen angewiesen. Der Andrang an der Hofer Tafel wird immer größer. Aus diesem Grund müssen soziale Initiativen wie Foodsharing, Repariercafes und Sportvereine stärker gefördert und in das Sozialpasssystem mit eingebunden werden. Die Vergabe des Sozialpasses erfolgt ohne bürokratische Hürden. Damit sind die Vergünstigungen bei den teilnehmenden Einrichtungen abzurufen. Viele Kreise gehen mit gutem Beispiel voran, es ist an der Zeit ihnen hinterherzugehen!
- Lernen ist Arbeit, hungrig kann man nicht arbeiten. Deswegen fordern wir in allen ganztäglichen Bildungseinrichtungen im Landkreis ein kostenfreies gesundes Mittagessen für alle. Das ist nun wirklich das Mindeste!
- Genereller Stopp bei kommunalen Gebühren (Abwasser, Parkgebühren, Strom etc.).
- ÖPNV perspektivisch kostenlos für Kinder, Jugendliche und Menschen mit geringem Einkommen.
Energie, Mobilität, Ökologie – ein sozial-ökologischer Landkreis
Die Linke fordert:
- Förderung der Energiewende im Landkreis: Für lokal produzierten Strom aus erneuerbaren Energien (Wind, Solar), inklusive Bau von Speicheranlagen. Energie in Bürgerhand: Verbraucher*innenbeteiligung ist anzustreben.
- Wir setzen uns für eine Ausweitung des ÖPNV mit besserer Taktung und längeren Bedienzeiten ein.
- In Kooperation mit den Unternehmen wollen wir mit geförderten Jobtickets MitarbeiterInnen die Nutzung des ÖPNVs erleichtern.
- Das Angebot Hofer Landbus wollen wir stärken.
- Die Vernetzung zwischen den Anbietern im ÖPNV muss verbessert werden
Medizinische Versorgung sichern – Ärztemangel bekämpfen
Die Linke fordert:
- Statt über den Ärzt*innenmangel zu klagen, setzen wir uns für ein kommunales Medizinisches Versorgungszentrum (MVZ) in Zusammenarbeit zwischen Stadt und Landkreis Hof ein. Viele Ärzt*innen kämpfen mit Bürokratie und anderen Schwierigkeiten der Selbstständigkeit. Die Linke fordert daher den konsequenten Ausbau kommunaler MVZ, um alle kassenärztlichen Sitze zu erhalten.
- Die Ausschreibung von Landarztstipendien soll ausgebaut werden, um junge Mediziner*innen zu einer Niederlassung in der Region zu bewegen. Hierzu wollen wir mit der Stadt Hof eine gemeinsame Lösung anstreben.
Solidarisch Miteinander – ein Landkreis für alle
Die Linke fordert:
- Wir möchten mehr Begegnungsstätten für die Menschen im Landkreis schaffen. Öffentliche Flächen und Sportstätten müssen saniert, Leerstand bekämpft, mehr Sitzgelegenheiten gebaut sowie Initiativen und Vereine unterstützt werden.
- Bei sozialen, kulturellen und sportlichen Einrichtungen dürfen keine Mittel mehr gekürzt werden. Wir verurteilen das finanzierungsbedingte Ende des „Füreinander in Oberfranken“ und fordern umgehend eine Ersatzlösung.
- Ausbau und Schaffung von Begegnungsstätten mit Grünflächen sowie Sportmöglichkeiten im öffentlichen Raum.
Mehr Frauenhäuser - Gewaltschutz geht uns alle an
Die Linke fordert:
- Wir wollen barrierefreie Schutzräume, Anlaufpunkte und Frauenhäuser für Opfer von Gewalt schaffen. Außerdem fordern wir weitere Strukturen etablieren zu schaffen, die Betroffenen Hilfe und allen Anderen Weiterbildungsmaßnahmen zu diesen Thematiken anbieten können.
- Bestehende Angebote müssen unbedingt sichtbarer werden. Die Informationsquellen müssen niederschwelliger und mehrsprachig zugänglich werden.
Lebensgrundlage sichern – damit wir uns nicht kaputtsparen müssen
Die Linke fordert:
- Erhöhung der Finanzierungsumlage und einen Schuldenerlass für die Städte. Kommunen müssen den realen Anforderungen vor Ort gerecht werden. Gegen die Dauerabhängigkeit von Fördergeldern - für echte Selbstbestimmung der Kommunen.
- Keine (Teil-)Privatisierung kommunaler Aufgaben; Rückführungen privatisierter Betriebe in die öffentliche Hand.
- Reduzierung öffentlicher Gelder für den Flughafen Hof durch höhere Kostenbeteiligung privater Nutzer. Keine Militarisierung des Flughafens, sondern Nutzung für den Zivil- und Katastrophenschutz und die zivile Luftfahrt. Freiwerdende Gelder müssen für soziale Maßnahmen eingesetzt werden.
Veränderung geht nur mit Links – am 8. März Die Linke wählen

