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Aufruf zum 1. Mai

Viele Kolleginnen und Kollegen begrüßen den 1.Mai als einen zusätzlichen freien Tag und verbringen diesen mit der Familie, im Freundeskreis oder gehen einem Hobby nach. Dies ist durchaus legitim! Andere nutzen den Tag um zur Schicht zu gehen, weil die Feiertagszuschläge durchaus ihren Reiz haben. Nach vielen Jahren mit sinkenden Reallöhnen, ist auch dies nachzuvollziehen.

Doch was alle vergessen ist, dass der 1. Mai kein Geschenk an die Arbeiterinnen und Arbeiter ist. Ihn und noch viel mehr musste von der Arbeiterbewegung in einem lang andauernden Klassenkonflikt hart erkämpft werden und die Kampf muss permanent weiter geführt werden!

In ganz Europa wird demonstriert! Die Menschen riskieren viel und wollen doch nicht mehr als das Mindeste! In Deutschland ist der Widerstand gegen Kürzungen und Lohndumping bislang klein. Nicht zuletzt, weil die Situation hier längst noch nicht so konkret ist, wie in vielen anderen Ländern. Aber das wird sich ändern und wir dürfen nicht weiter zulassen, das Bosse die Arbeiter in unterschiedlichen Ländern gegeneinander ausspielen.

Dieses gegeneinander ausspielen sehen wir doch schon in unserem direkten Umfeld. Da gibt es Unterschiede zwischen Frauen und Männern, Ost und West, zwischen Leiharbeitern und Festangestellten und so weiter. Und alle müssen sie miteinander konkurrieren. Nur um Mieten, Kleidung, Lebensmittel oder andere Dinge des täglichen Lebens bezahlen zu können.

Auch Freizeit und Kultur gibt es nicht umsonst. Zunehmend mehr Menschen müssen die erniedrigende Erfahrung machen, beim Staat betteln zu gehen.

Und das, OBWOHL VIELE VON IHNEN ARBEIT HABEN.

Diesen Ungerechtigkeiten müssen wir entschieden entgegentreten. Es ist Zeit für Solidarität!

Deshalb rufen wir ALLE dazu auf, sich an der Demonstration in Schwarzenbach Saale zu beteiligen. Nur gemeinsam können wir für gerechte Löhne und soziale Sicherheit streiten! Kommt jetzt und zahlreich! Lasst uns am 1. Mai ein Zeichen setzen!


19.04.2011

CDU, CSU, FDP, SPD und Grüne lehnen den Antrag der LINKEN auf Mindestlohn ab

Am 14. April, hat der Bundestag über den Antrag unserer Bundestagsfraktion zur Einführung eines flächendeckenden Mindestlohnes abgestimmt. CDU, CSU, FDP, SPD und Grüne haben geschlossen gegen den Antrag gestimmt, in dem die LINKE einen flächendeckenden Mindestlohn fordert, der zum 1. Mai eingeführt werden und spätestens bis 2013 bei 10 Euro pro Stunde liegen soll.

16.03.2011

Broschüre "Tatort Niedriglohn"

hier Download der Broschüre

14.03.2011

Aktionstag Mindestlohn in Hof

Videostream 1

Videostream 2

Videostream 3

11.03.2011 (zuletzt aktualisiert)

Hintergrundinformationen zum Mindestlohn

  • Was ändert sich ab 1. Mai 2011?    hier
  • Handzettel Mindestlohn    hier
  • Präsentation zum Mindestlohn    hier
  • Sozialversicherungspflichtig beschäftigte ALG II-Empfänger und in der Arbeitnehmerüberlassung     hier
  • Monatliche Bruttoarbeitsentgelte von Vollzeitbeschäftigten und Niedriglohnbeschäftigung nach Ländern und Kreisen insgesamt sowie in der Arbeitnehmerüberlassung    hier

07.03.2011

10 Gründe warum Mindestlohn

Mindestlohn statt Lohndumping

14.02.2011

Schwerpunktthema Mindestlohn

DIE LINKE Hochfranken startet mit der Bayerischen LINKEN und dem Parteivorsitzenden Klaus Ernst die Mindestlohnkampagne: Mit einer bayernweiten Aktionskonferenz startete am Samstag in Nürnberg die Kampagne für einen gesetzlichen Mindestlohn.

„Mit der vollen Arbeitnehmerfreizügigkeit zum 1. Mai droht uns eine neue Runde des Lohndumpings.“ begründet Landessprecher Xaver Merk die Konferenz. „Der Lohndrückerei müssen wir einen flächendeckenden, gesetzlichen Mindestlohn entgegensetzen.“

Parteivorsitzender Klaus Ernst forderte in seiner Rede auf der Aktionskonferenz die Einführung des Mindestlohns bis zum 1. Mai: „Während 70 Prozent der Bürgerinnen und Bürger den gesetzlichen Mindestlohn fordern, stellt sich die Bundesregierung immer noch stur. Sie fördert mit ihrer Lohnpolitik ein weiteres Abrutschen der Löhne und hängt den Beschäftigten in Deutschland die rote Laterne um.“

In Bayern und auch bundesweit wird DIE LINKE in den nächsten Wochen mit Aktionen, Veranstaltungen und Gesprächen den Druck für einen gesetzlichen Mindestlohn erhöhen. Klaus Ernst rief die Teilnehmenden auf, sich am Aktionstag der Gewerkschaften am 24. Februar zu beteiligen. „Es kann nicht sein, dass die Beschäftigten in der Leiharbeit weniger verdienen als ihre direkten Kolleginnen und Kollegen im entleihenden Betrieb.“ so Klaus Ernst.

Auch DIE LINKE Hochfranken beteiligt sich aktiv an der Kampagne. Auf Veranstaltungen in den nächsten Wochen (bitte auf dieser Seite oder unter Termine auf aktuelle Infos achten) wollen sich DIE LINKEN intensiv mit dem Themen beschäftigen. Anlässlich des Internationalen Frauentages am 8. März sind erste öffentliche Aktionen in Hochfranken geplant.

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