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Willkommen bei der LINKEN in Stadt und Landkreis Kulmbach

Entscheidung des Stadtrats gegen Solaranlagen in der Fläche energie- und klimapolitisch kontraproduktiv
Kulmbacher Linke kritisiert Stadtratsbeschluss

Arno Pfaffenberger, Vorstandsmitglied der Kulmbacher Linken und im Kulmbacher Energiewendebündnis aktiv : „Die Ablehnung dieses Antrages ist in Bezug auf den Ausbau der erneuerbaren Energien und klimapolitisch fatal. Auch sollte der neugewählte Stadtrat die Entscheidung, Solaranlagen nur auf Dächern zu genehmigen, revidieren. Gerade mal 10% beträgt der Anteil des Stroms aus regenerativen Energien am gesamten Stromverbrauch der Stadt Kulmbach.“

Michael Thyzel, Sprecher der Kulmbacher LINKEN führt hierzu aus: “Der Weltklimarat sagt in seinem 5. Sachstandsbericht klar, wohin die Reise gehen muss: Nur mit mehr erneuerbaren Energien und weniger schmutziger Kohlekraft kann Deutschland zum Zwei-Grad-Klimaziel beitragen. Deshalb muss auch in der Region Kulmbach die Energiewende und der Ausbau der erneuerbaren Energien rascher vorangebracht werden. Die Verantwortlichen in den kommunalen Parlamenten und Verwaltungen sollten sich ihrer Verantwortung gegenüber zukünftigen Generationen bewusst werden und dementsprechend handeln.“


Bundeswehrwerbung an Schulen - Wir sagen nein!
Auslandseinsätze der Bundeswehr
Nehmen Sie Ihre Bürgerrechte wahr! Wenden Sie sich an Ihre direkt gewählte Abgeordnete!

Wie nicht anders zu erwarten hat die bei uns direkt gewählte Abgeordnete der CSU, Emmi Zeulner,  am 29.01.2014 im Bundestag einer Verlängerung des Einsatzes der Bundeswehr in den südlichen Grenzregionen der Türkei zugestimmt.

Ca 2/3 der Bundesbürger lehnen Auslandseinsatze der BW ab. Ist es demokratisch, diesen Willen der Mehrheit zu missachten? Der Kriegseinsatz der BW in Afghanistan wurde begründet mit dem Kampf gegen das islamistische Terrornetzwetk Al Qaida. Dieses Terrornetzwerk und auch andere militant-islamistische Gruppen können über die Türkei ungehindert nach Syrien einsickern und erhalten einen Teil ihrer militärischen Ausrüstung uber die Türkei. Wie verträgt sich die Stationierung der Patriotraketen und der BW mit dem von der CSU immer wieder propagierten "Kampf gegen den Terror"?

Wir empfehlen: Wenden Sie sich direkt an Emmi Zeulner, verlangen Sie Auskunft über ihre Entscheidungsgründe und bringen Sie Ihre Kritik an Auslandseinsätzen der Bundeswehr deutlich zum Ausdruck.
Sie erreichen Emmi Zeulner über www.abgeordnetenwatch.de, über facebook und per Mail an Kontakt@emmi-zeulner.de

Neues Führungsteam gewählt

Es hat sich in den vergangenen Jahren gezeigtt, dass es sehr schwer ist, eigentlich sogar fast unmöglich, eine ausreichende Zahl von Menschen zu finden, die über genügend Zeit verfügen, die konkreten Aufgaben als Vorsitzende/r, Schriftführer/in, Schatzmeisterin, Verantwortliche für Öffentlichkeitsarbeit, Presse und Internet, Redakteur/in des Mitgliederinfos, Organisation und Betreuung der Infostände usw. mit klaren Verantwortlichkeiten zu erfüllen.

Wir haben uns deshalb entschieden, zukünftig die Koordination der politischen Arbeit der LINKEN im Landkreis Kulmbach einem vierköpfigen Team gleichberechtigter und gleich verantwortlicher Menschen (`Sprecher*innen-Rat´) zu übertragen. Marion Hübner, Christa Meist, Arno Pfaffenberger und Michael Thyzel kümmern sich zukünftig gemeinsam darum, Veranstaltungen zu politischen Themen, regelmäßige Aktualisierungen dieses Internetauftritts, Mitgliederinfos und öffentliche Aktionen vorzubereiten.

Aus unserem Tandem `Team Kulmbach´ des vergangenen Wahlkampfjahres ist ein Vierer-Team hervorgegangen, mit dem wir uns weiterhin in die Politik vor Ort einmischen wollen und politische Themenfelder wie Verschärfung des Gegensatzes von Arm und Reich, Frieden und internationale Politik, Energiewende … bearbeiten, die Lage der Menschen, die in Kulmbacher Pflegeeinrichtungen leben und arbeiten im Auge behalten und den sozial-ökologischen Umbau unserer Gesellschaft vorantreiben wollen.

Wer sich in unsere inhaltlichen Debatten einklinken will findet uns jetzt auch als facebook-Gruppe unter https://www.facebook.com/groups/401131136690571/ = LINKE Kulmbach.

Sahra Wagenknecht im Bundestag am 18. Dezember zur EU-Politik

Der Koalitionsvertrag: Wer SPD gewählt hat, dürfte mehr als enttäuscht sein.

SPD-Mitglieder können ihre Kritik noch durch eine Abstimmung mit "Nein" zum Ausdruck bringen.

Hilfe für Hartz IV Betroffene
Ärger mit dem Jobcenter?

Die LINKE in Kulmbach kann Ihnen helfen. Unser Team steht zur Seite. Genaueres hier.

Dank an unsere Wählerinnen und Wähler

Allen, die mit ihrer Stimme dafür gesorgt haben, dass die LINKE jetzt im Bundestag als drittstärkste Kraft ihre Interessen vertreten kann, sagen wir "DANKE!"

Unser Ziel, in Bayern in den Landtag einzuziehen, konnten wir leider nicht erreichen. Aber jede Stimme zählt: Sie macht uns Mut für den nächsten Versuch 2018.

Vorstand und Kandidat*innen der Kulmbacher LINKEN

Kandidatin und Kandidat in öffentlichen Diskussionen
Marko Müller und Christa Meist stellen sich der öffentlichen Debatte

Am Montag, dem 16. September treffen Sie abends Marko Müller im Stadtschloss in Lichtenfels.

Auch am Mittwoch, 18. September können Sie Ihre Fragen an Marko Müller stellen: Kulmbach, Mönchshof Brauerei, Beginn 19 Uhr.

 

Mahnwache gegen eine Intervention in Syrien

Für Frieden und Völkerrecht- Hände weg von Syrien

Zu einer Mahnwache gegen eine Intervention in Syrien treffen sich Friedensbewegte aus dem Raum Kulmbach


  • am Dienstag, 03. September, Marktplatz in Kulmbach


    Sagt den Termin weiter! Helft mit, ein deutliches Zeichen zu setzen!

Das "Team Kulmbach"

Unser "Team Kulmbach" für Landtags- und Bundestagswahl:

engagiert und garantiert nicht gesponsort von Deutsche Bank, Allianz, Veolia, Nestlé ....

v.l.n.r.: Christa P. Meist (LT), Marko Müller (BT)

Hattrick mit drei Frauen und einem Mann

Erfolgreiche Veranstaltung der LINKEN in Himmelkron am 19. August

Mit dem Thema „Nachhaltige Entwicklung für unsere Region“ gelang es der LINKEN in Ost-Oberfranken, einem der Gebiete Bayerns, die im Entwurf des neuen Landesentwicklungsprogramms der Staatsregierung als „Raum mit besonderem Handlungsbedarf“ kartiert werden, ca. 35 Menschen als Zuhör*innen und Mitdiskutant*innen zu gewinnen.

Die gestandenen, erfahrenen Politikerinnen Eva Bulling-Schröter und Cornelia Ernst brachten Informationen und Vorschläge der bundespolitischen Ebene und der europäischen Ebene ein. Die beiden Landtagskandidat*innen in den Stimmkreisen Hof und Wunsiedel-Kulmbach, Thomas Etzel, Stadtrat in Hof, und Christa P. Meist beleuchteten die kommunale und die landespolitische Ebene.

Von wegen „mit Versammlungen ist niemand mehr hinter dem Ofen hervorzulocken“. In einer Gegend, wo es allüberall unter den Nägeln brennt – verödende Städte und Dörfer, Bevölkerungsschwund, Überalterung und Abwanderung, hoher Anteil von Niedriglöhnern, relativ hohe Arbeitslsosigkeit, bis zu 30 und 35 Prozent der Bevölkerung eines Ortes abhängig von Hartz IV und Sozialhilfe – in so einer Gegend wird nach Alternativen gesucht!

Ehrliche und kritische Bestandsaufnahme ist die Voraussetzung für die Entwicklung von Lösungen. Die Referent*innen lösten diese Aufgabe für alle vier politischen Handlungsebenen mit Bravour und lieferten gute Einstiege für eine eingehende Sachdiskussion von der Verkehrsinfrastruktur über die Industrieentwicklung, den Natur- und Landschaftsschutz bis hin zu den Möglichkeiten dezentraler Stromproduktion. Die Gäste verließen die Versammlung in dem Bewusstsein Neues erfahren zu haben, Ansätze für die Entwicklung der Region entdeckt zu haben und mit einer wichtigen Erfahrung: Die LINKE kann nicht nur motzen und streiten. Sie kann auch „Politik“. Auf allen Handlungsebenen!

Der Text des Beitrags unserer Kandidatin Christa P.Meist ist hier nachzulesen.

Veranstaltung: Nachhaltige Entwicklung unserer Region

Termin zum Mitmachen!

Wir koordinieren unsere Wahlkampfaktivitäten

Ob zündende Ideen für Infostände, Aufsehen erregende Aktionen oder zähe Beinarbeit auf oberfränkischen Hügeln beim Verteilen: Deine Vorschläge, Dein Einsatz ist gefragt

  • am Donnerstag, dem 15. August, ab 19:30 in der Bürgerstube, Kulmbach, Negeleinstraße 2
Windkraft-Vorranggebiete müssen bleiben 25.07.2013
Christa P. Meist wendet sich gegen Entscheidung des regionalen Planungsverbandes Oberfranken Ost

Ist St. Florian der neue Schutzpatron für Oberfranken-Ost?

Mit der vorläufigen Entscheidung die Windkraft-Vorranggebiete aus dem Plan zu streichen hat der Regionale Planungsverband der Entwicklung unserer Region einen Bärendienst erwiesen.“ kritisiert die Kandidatin der LINKEN im Stimmkreis Wunsiedel-Kulmbach Christa P. Meist die in Hof getroffene Entscheidung des Planungsverbandes.

Durchgesetzt hätten sich anscheinend diejenigen, die meinen, flaches Land im Norden unserer Republik verfüge wohl nicht über schützenswerte Natur. Die Entscheidung stärkt die Interessen der großen Stromkonzerne, die im Flachland und auf See mit riesigen Windparks die dortige Natur beeinträchtigen und die Landschaft sicher nicht weniger verschandeln als das Mittelgebirge.

Statt die Möglichkeit zu nutzen, durch dezentrale Energieproduktion neue Möglichkeiten der Wertschöpfung für unsere Region zu erschließen stelle man die Weichen dafür, dass bald nur noch Seniorinnen und Senioren unsere Landschaft bevölkern. „Die Menschen, die unsere Wälder und die kleinteilige landwirtschaftliche Kulturlandschaft pflegen, werden wir in der Zukunft wohl unter den Älteren suchen müssen, die ruhebedürftig den städtischen Ballungräumen und ihren hohen Mieten entfliehen wollen.“ führt Christa P. Meist weiter aus.

Christa P. Meist schließt mit einem Appell an alle, die mit der Energiewende Ernst machen wollen: „Derartige Entscheidungen können dazu beitragen, das zarte Pflänzchen Energiewende verdorren zu lassen. Die Alternative `Endlager Fichtelgebirge´ erhält dadurch neuen Auftrieb. Wir rufen deshalb alle dazu auf, die Zeit bis zum Ende des ergänzenden Anhörungsverfahrens zu nutzen, um laut und deutlich ihre Stimme für die Windkraft zu erheben. Es darf nicht sein, dass die Energiewende scheitert an der konsequenten Anwendung des St.-Florians-Prinzips nach dem Motto `Windkraft ja, aber bitte nicht bei uns.´“

PE Erpresserische Drohungen der Energiekonzerne 17_07_2013
Unsere Landtagskandidatin erläutert die Alternativen für unseren Raum

 Christa P. Meist, Landtagskandidatin der LINKEN im Stimmkreis Wunsiedel-Kulmbach nimmt die Drohung der Stromproduzenten, Kapazitäten abzubauen zum Anlass, zu Fragen der Stromproduktion und der Versorgung in unserem Raum Stellung zu nehmen.

Die Drohung, Erzeugungskapazitäten vom Netz zum nehmen, offenbart das Ausmaß der Dummheit, mit der die Privatisierung der Energie-Infrastruktur von den Markt-Ideologen vorangetrieben wurde“ schreibt Christa P. Meist. Die privaten Verbraucherinnen seien zu Opfern einer Politik geworden, die den Erzeugern trotz sinkender Preise an den Strombörsen höchste Gewinne ermöglicht. Allein für EON und REW voraussichtlich 19 Milliarden im Jahre 2012. Gleichzeitig werden mit den Kosten der Energiewende nahezu ausschließlich die privaten Haushalte belastet. Hand in Hand hätten Lobbyisten der Konzerne und eine ihnen hörige neoliberale Politik vor allem zwei Dinge erreicht: Niedrige Strompreise für die Industrie privilegieren die deutsche Industrie und tragen so auch zu den gefährlichen wirtschaftlichen Ungleichgewichten in Europa bei. Machtlose Verbraucherinnen garantieren exorbitante Gewinne der Stromerzeuger.

Die LINKE fordere deshalb die Wiederherstellung einer öffentlich kontrollierten Stromproduktion und -verteilung. „Produktion, Netze und Vertrieb gehören als Bereich öffentlicher Daseinsvorsorge in die Hand von Kommunen, Ländern und Bund.“ Regionale Energiegenossenschaften könnten, so Christa P. Meist, in unserem Mittelgebirgsraum neben Photovoltaik-Anlagen durch Nutzung von Windkraft dazu beitragen ein Gegengewicht zur Konzernmacht zu schaffen. Neuartige, äußerst effizient arbeitende Turbinen ermöglichen daneben auch die nachhaltige Nutzung der Kraft kleiner fließender Gewässer. Örtlich gegebene Möglichkeiten aller Formen erneuerbarer Energien sollten auch von den noch vorhandenen, im Besitz der Kommunen befindlichen Stadtwerken, verstärkt genutzt werden. „Als Sofortmaßnahme ist zu gewährleisten, dass für alle Haushalte eine Basisversorgung zu bezahlbaren Preisen zur Verfügung steht. Die Preisaufsicht für Strom ist wieder herzustellen.“

PE Regionalpolitik - II
Warum fehlen sie wohl, die Fachkräfte in Oberfranken?

„Es fehlt an 17 000 Fachkräften“

Mit den Visionen für 2030 für unsere Region beschäftigte sich laut Presseberichten eine Tagung in Thurnau. In diesem Zusammenhang weist Christa P. Meist, Landtagskandidatin der LINKEN im Stimmkreis Wunsiedel-Kulmbach darauf hin, dass dieser Mangel durch die verfehlte Politik der letzten Jahrzehnte mit verursacht wurde.

Es war kein irrationaler Herdentrieb, der junge Menschen dazu veranlasste unsere Gegend zu verlassen. Anspruchsvolle und gut bezahlte Arbeitsplätze wurden abgebaut, die betriebliche Ausbildung wurde aus Profitgründen zurückgefahren, die Ebbe in den öffentlichen Kassen brachte eine massive Verschlechterung der schulischen Ausbildung mit sich.“ schreibt Christa P. Meist. Nicht wenige junge Familien mit Kindern hätten deshalb, so Meist, in den letzten 20 Jahren unsere Region verlassen. Nun müssten diese mittlerweile erwachsen gewordenen, qualifizierten jungen Menschen zurückgelockt werden. Dies sei nicht zu schaffen, wenn weiterhin für Investitionen in Oberfranken hauptsächlich mit dem Argument geworben werde, dass Arbeitskräfte bei uns billig seien. Große Bayreuther Unternehmen hätten in der letzten Zeit nachdrücklich darauf hingewiesen, welch große Bedeutung die weichen Standortfaktoren Kultur, Bildung und Freizeit für Investitionsentscheidungen haben. Häufig gehe es darum, andernorts vorhandenes qualifiziertes Personal davon zu überzeugen, dass Leben und Arbeiten in Oberfranken durchaus seinen Reiz habe. „Der Freistaat Bayern hat durch gezieltes Umverteilen von Mitteln in die sog. strukturschwachen Gebiete dafür zu sorgen, dass den Kommunen ausreichend Geld zur Verfügung steht. Nur dann können sie im Rahmen ihres eigenen Wirkungskreises diese weichen Standortfaktoren optimal entwickeln “ ergänzt Christa P. Meist. Die Politik der Standortkonkurrenz allein auf der Grundlage von Lohndumping, niedrigen Gewerbesteuersätzen und billigem Bauland habe die Lage der Kommunen verschlimmert, statt sie zu verbessern. Oft genug seien in der Vergangenheit von der bayerischen Staatsregierung und den örtlichen Verantwortlichen der Regierungspartei die politischen Handlungsebenen Europa, Deutschland, Bayern politisch gegeneinander ausgespielt worden, statt sie im Interesse der Region optimal zu koordinieren. Die LINKE in Ostoberfranken werde deshalb im August auf einer Veranstaltung mit Beteiligung von Mandatsträgerinnen aller Ebenen von Europa bis in die Kommune versuchen, diesem unguten Zustand entgegen zu wirken.

Pressemitteilung zu Landesentwicklungsprogramm und Verfassungsergänzung 24.06.2013

 

Regional- und Strukturpolitik in Bayern – Hängt sie höher!

Fast gleichzeitig verabschiedet der Landtag den Entwurf der Fortschreibung des Landesentwicklungsprogramms und stellt die Öffentlichkeit auf eine Abstimmung über eine Verfassungsergänzung zur „Wahrung gleichwertiger Lebensverhältnisse in allen Regionen Bayerns“ am 15. September ein. Dazu erklärt die Kandidatin der LINKEN im Stimmkreis 408, Wunsiedel-Kulmbach, Christa P. Meist:

`Hängt sie höher!´scheint die Devise der Bayerischen Staatsregierung in Sachen Regionalpolitik zu sein“ spielt die Kandidatin ironisch auf einen Western der späten 60er Jahre an. 40 Jahre gebe es nun schon den fortlaufenden vergeblichen Versuch der Bayerischen Staatsregierung, unterstützt durch das Landesentwicklungsprogramm, eine ziel- und zukunftsorientierte Regionalplanung umzusetzen, die gleichwertige Lebensverhältnisse herstellt. Angesichts der seitdem stetig zunehmenden Ungleichheit der Lebensverhältnisse in den Regionen Bayerns sei zu fragen, was die Staatsregierung jetzt mit einer Ergänzung bezwecke, die die Schaffung gleichwertiger Lebensverhält-nisse in den Verfassungsrang erhebt. Wählerinnen und Wählern solle wohl vorgegau-kelt werden, dass die seit 65 Jahren mit komfortablen Mehrheiten regierende CSU wegen eines fehlenden Verfassungsauftrags ja gar nichts besseres habe erreichen können.

Strukturschwachen Regionen Bayerns wie der unsrigen ist durch eine Verfassungs-ergänzung nicht zu helfen, wenn der politische Wille zur Umsetzung fehlt.“ führt Meist aus. Nach 40 Jahren Landesplanung und -entwicklung seien Nordostbayern, seien die Planungsregionen Oberfranken-Ost und Oberpfalz-Nord weiterhin „Räume mit beson-derem Handlungsbedarf“, wie es in der Legende der Strukturkarte beschönigend heißt. Anzunehmen die CSU-Politik zur Schaffung gleichwertiger Lebensverhältnisse werde mit Verfassungsrang erfolgreicher sein als in den zurückliegenden 40 Jahren, sei reichlich naiv.

Wir fordern für Bayern eine regional- und strukturpolitische Wende. Wir wollen eine gezielt dezentrale Ansiedlung von standortunabhängigen Behörden und Kultur-, Bildungs- und Forschungseinrichtungen. Bestehende Einrichtungen, wie z. B. die Fachhochschule für Verwaltung in Hof, müssen erhalten bleiben. Bürgerinnen und Bürger müssen mehr Mitwirkungsmöglichkeiten in Planungsprozessen erhalten. Daneben braucht unsere Region einen regionalen öffentlichen Personen-Nahverkehr, der nicht allein auf die Erreichbarkeit des nahen Verdichtungsraums Nürnberg ausgerichtet ist, sondern die ost-oberfränkischen Ober- und Mittelzentren in kurzen Zeittakten miteinander vernetzt.“ schließt Meist.



PM "Habe Arbeit - brauche Geld"
Nur wer gut verdient, sichert ein auskömmliches Leben im Alter

Das Team Kulmbach, die Kandidat*innen der LINKEN in Kulmbach für Bundestag und Landtag, Marko Müller und Christa P. Meist unterstützen die Anliegen des Bündnisses Soziales Oberfranken.

Dass schon heute die Renten im Raum Kulmbach im Schnitt deutlich unterhalb der Grundsicherung liegen, ist auch die Folge einer CSU-Struktur-Politik, die schon seit Jahren die niedrigen Durchschnittslöhne in Oberfranken als Standort-Vorteil in den Vordergrund stellt.“ führt Christa P. Meist aus. Nur wer sehr gut verdiene, könne nach den Kürzungen der letzten Jahre mit einer erträglichen Rente rechnen. Deshalb sei eine Politik, die Armutslöhne als Werbefaktor im Standortwettbewerb benutzt, so Christa P. Meist, an Zynismus nicht zu überbieten. „Um die schlimmen Folgen der prekären Beschäftigungsverhältnisse für die Alterssicherung einzudämmen fordert DIE LINKE seit Jahren einen flächendeckenden gesetzlichen Mindestlohn“ ergänzt Marko Müller. Es sei der LINKEN gelungen, das Thema Mindestlohn auf die Tagesordnung zu bringen. Was allerdings die große Fünfer-Koalition von CDU/CSU/FDP/SPD und Grünen in unterschiedlichen Ausprägungen den Wähler*innen als Mindestlohn anbiete, sei das Papier der Hochglanzbroschüren nicht wert, das damit bedruckt wird. Erst bei einem Lohn von mindestens 12,50/Stunde könnten Vollzeitbeschäftigte eine einigermaßen erträgliche Lebenssituation und eine Rente erwarten, die oberhalb der Armutsgrenze liegt. „Ziemlich schwarz bleiben selbst bei diesem Mindestlohn die Rentenaussichten für alle, die in Teilzeit und Minijobs gezwungen werden.“ so Marko Müller. An einer Verkürzung der Normalarbeitszeit und einem ausreichenden Mindestlohn, wie sie von der LINKEN in ihrem Wahlprogramm gefordert werden, gehe deshalb kein Weg vorbei, so Christa P. Meist und Marko Müller. Gerade für die Menschen in strukturschwachen Regionen seien dies wichtige Kernforderungen.

Allmonatliche Schönfärberei 31.05.2013
Stellungnahme zum Arbeitsmarktbericht für Kulmbach

In einer gemeinsamen Erklärung wenden sich Marko Müller und Christa P. Meist, KandidatInnen der LINKEN für den Bundestag und den Landtag für Kulmbach, gegen die Halbwahrheiten der Bundesagentur für Arbeit.

Die insgesamt als positiv dargestellte Entwicklung verschleiere den hohen, nahezu gleichbleibenden Sockel von älteren Langzeitarbeitslosen und die nach wie vor sehr hohe Unterbeschäftigung. Unter der Rubrik Unterbeschäftigung im engeren Sinn verstecken sich im Kulmbacher Raum, so schreiben Müller und Meist, ca. 2500 Menschen, die sich z. B. in Fördermaßnahmen befinden oder als unvermittelbare Ältere auf den Rentenbezug warten. Die amtliche Schönfärberei sei schon am Wort „Unterbeschäftigung“ zu erkennen. Dieser Begriff lege nahe, dass damit Menschen gemeint seien, die zwar beschäftigt sind aber von ihrem Einkommen nicht leben könnten, weil entweder die Lohnhöhe oder die Zahl der Arbeitsstunden für die Existenzsicherung nicht ausreicht. Dabei seien die Betroffenen jedoch allesamt weiterhin in vollem Umfang von den Leistungen der Arbeitsagentur abhängig.

Wie zu Zeiten der Umstellung auf den 10-Stunden-Tag und der Umstellung auf den 8-Stunden-Tag ist eigentlich die Zeit reif für den 5-Stunden-Tag, die 30-Stunden-Woche. Die in den letzten Jahren enorm angestiegene Produktivität lässt diese Verkürzung der Normalarbeitszeit zu. Die vorhandene Arbeit muss verteilt werden. Nicht in der Form, wie es schwarz-gelb tut, durch die Aufteilung in Arbeitsplätzchen, von denen keiner leben kann, sondern durch einen kürzeren Normalarbeitstag.“ führt Müller aus und sagt weiter: „ Gutes Leben, verbunden mit mehr Zeit für die Familie und eine aktive Freizeit ist dank der hohen Produktivität möglich geworden. Die Politik kann dafür die Rahmenbedingungen schaffen.“

Ihre Unterschrift für den Erhalt der Regionalförderung

Nicht nur für Bayern und für die Bundesrepublik, auch für Europa spricht sich DIE LINKE für eine Strukturpolitik aus, die dazu beiträgt Lebensverhältnisse in unterschiedlichen Gegenden einander anzugleichen.

Mit Ihrer Unterschrift können Sie dieser Forderung Nachdruck verleihen!

1. Mai in Kulmbach

Wie jedes Jahr treffen sich LINKE auf der Veranstaltung des DGB zum 1. Mai: 10:00 Uhr, Kulmbach, Mönchshofgarten

Tausende Menschen in Leiharbeit wurden entlassen, Betriebe schließen und Massenentlassungen drohen. Arbeitgeber drücken Löhne und Arbeitsbedingungen. Die Zeche für die Wirtschaftskrise zahlen die Ar-beitnehmerinnen und Arbeitneh-mer.Die Verursacher der Krise – Vermögensbesitzer, Banker und Manager – werden von der Bundesregierung nicht zur Kasse gebeten.

Solidarischer Sozialstaat statt Sozialkahlschlag

Menschen, die ihren Arbeitsplatz  verlieren sind Armut und entwürdi-genden Bedürftigkeitsprüfungen ausgesetzt. Die Rente mit 67 ist eine massive Rentenkürzung. Auch im Gesundheitssystem schafft die Bundesregierung die Solidarität ab. Arbeitgeber werden entlastet. Mit der Kopfpauschale soll die Rentnerin den gleichen Beitrag zahlen wie der Manager. Wegen fehlender Steuer-einnahmen geraten Länder und Kommunen in Finanznot. Beschäftigte werden entlassen, Schwimmbäder geschlossen und öffentliche Gebäude verfallen.

Gute Arbeit statt Hungerlöhne und Leiharbeit

Die Hartz-Gesetze haben den Boom prekärer Beschäftigung ermög-licht.Gerade in der Krise bauen Un-ternehmen reguläre Arbeitsplätze ab, die sie in besseren Zeiten durch Minijobs, Teilzeit und befristete Stellen ersetzen. Auch Leiharbeit boomt weiter: Immer mehr offene Stellen werden nur in Leiharbeit besetzt. Mehr als sechs Millionen Menschen arbeiten für Niedriglöhne. Die Bundesregierung stellt sich weiter einem flächendeckenden gesetzlichen Min-destlohn entgegen. Die explosionsartig angestiegene prekäre Beschäftigung wird als Schaffung von Arbeit hingestellt. Das Arbeitsvolummen, die Zahl der jährlich geleisteten Arbeitsstunden ist jedoch nicht gestiegen. Arbeit wurde nur auf kleine Häppchen verteilt. 

Heraus – nicht nur zum 1. Mai!

Am 1. Mai tragen wir gemeinsam mit den Gewerkschaften unseren Widerstand gegen diese Politik auf die Straße und machen deutlich: Wir kämpfen für Gerechtigkeit, eine solidarische Gesellschaft und Gute Arbeit. Am 1. Mai und an jedem anderen Tag im Jahr.

Reichtum gerecht verteilen

Presseerklärung "Werben fürs Sterben" 06.04.2013
Kandidat*innen protestieren gegen Werbeveranstaltung für eine `Karriere´in der Bundeswehr an der Staatl. Carl-von-Linde Realschule Kulmbach

Werben fürs Sterben

Eindringlich haben in einem gemeinsamen Schreiben an Schulleitung, Schülermitverantwortung, Elternbeirat und Vertrauenslehrer die beiden Kulmbacher Kandidat*innen der Partei DIE LINKE appelliert, die geplante Werbeveranstaltung für eine Karriere im Dienst der Bundeswehr abzusagen. „Der Beruf `Soldat´ist kein Beruf wie jeder andere. Wer Soldat*in ist, muss bereit sein, andere zu töten und den eigenen Tod in Kauf zu nehmen.“

Wie allgemein bekannt, hat die Bundeswehr nach der faktischen Abschaffung der Wehrpflicht große Probleme, die geplante Sollstärke einer Armee zu gewährleisten, die nach Regierungsplänen und den Plänen der EU jederzeit bereit sein soll, im Ausland zu intervenieren. In Zusammenarbeit mit den Kultusbehörden der Länder wird deshalb an Schulen unter den Schulabgängern für den Soldatenberuf geworben. „Wer Berufssoldat wird, läuft Gefahr als Einzelner mitschuldig zu werden im Rahmen völkerrechtswidriger und verfassungswidriger Auslandseinsätze der Bundeswehr“ ergänzt Marko Müller gegenüber unserer Zeitung. Christa P. Meist, ehemalige Lehrerin, bekräftigt: „Einseitige Darstellungen haben in der Schule nichts zu suchen. Im Unterricht der gesellschaftsbezogenen Fächer darf Werbung für eine Karriere in der Bundeswehr nicht stattfinden. Sie ist zumindest zu ergänzen durch eine im Umfang vergleichbare Information zu Fragen der Gewissensfreiheit und den Möglichkeiten der zivilen, politischen Konfliktlösung.“

DIE LINKE Kulmbach wird deshalb auch mit einer Flugblattaktion vor der Carl-von-Linde Realschule die Schülerinnen und Schüler auf die Gefahren einer soldatischen `Karriere´ hinweisen und auf das Recht, die Teilnahme an einer solchen Werbeveranstaltung der Bundeswehr mit Bezug auf die Gewissensfreiheit zu verweigern. In diesem Fall ist die Schule verpflichtet im Rahmen ihrer Aufsichtspflicht einen Ersatzunterricht zu gewährleisten für diejenigen Schülerinnen und Schüler, die an der Werbeveranstaltung nicht teilnehmen wollen. „Information ja, Indoktrination nein“, fassen die beiden Kandidat*innen ihre Initiative zusammen.

 

Ostermarsch am 01.04.2013 in Nürnberg
mit dabei: unsere Landtagskandidatin Christa P. Meist
Wie in den vergangenen Jahren nahm auch gestern unsere Landtagskandidatin am Ostermarsch in Nürnberg teil.

"Falls Ihr Kind die Kulmbacher Realschule besucht: Wehren Sie sich gegen eine Werbeveranstaltung der Bundeswehr am 17.04. - Unsere Schulen dürfen nicht zum verlängerten Arm der deutschen Militarisierung durch eine überall einsatzbereite Bundeswehr werden. Entziehen Sie ihr Kind dieser Veranstaltung und berufen Sie sich dabei auf die Gewissensfreiheit.rät Christa P. Meist. Mit ihrer Teilnahme bekräftigte sie am Ostermontag den folgenden Aufruf des Nürnberger Friedensforums:

Die Kraft der Gewaltfreiheit führt zum Frieden!

Die Uno-Charta wurde vor 65 Jahren beschlossen, wesentliche Prinzipien des Völkerrechts werden aber nach wie vor ignoriert. Weder die Achtung der territorialen Integrität der Staaten, das unbedingte Gewaltverbot noch der Schutz von Flüchtlingen ist garantiert. Sogenannte humanitäre Sicherheitseinsätze finden immer noch Unterstützung. Dabei zeigt sich, dass dieses Ziel militärisch nicht erreicht werden kann. Nach Krieg bleiben nur Trümmer. Unter dem Deckmantel Humanität oder Terrorismusbekämpfung geht es um politischen Einfluss und wirtschaftliche Interessen. Dies wird zwar von der Bundesregierung in den verteidigungspolitischen Richtlinien geschrieben, es ist aber nicht opportun, darüber öffentlich zu reden, wie der Rücktritt des vorletzten Bundespräsidenten gezeigt hat.

Die Probleme in Afghanistan sind nicht gelöst. Die einzige Konsequenz daraus kann nur lauten: Bundeswehr sofort raus aus Afghanistan. Stattdessen sind aber neue Auslandseinsätze der Bundeswehr angelaufen: Die Verlagerung von Patriot- Flugabwehrraketen an die Grenze Syrien/Türkei und die Unterstützung desKriegseinsatzes in Mali. Zusätzlich leiden Menschen in vielen Krisen- und Kriegsgebieten: Bürgerkrieg in Syrien, der Kurdistankonflikt, die Lage in Israel/Palästina …

Die Welt ist von einem atomaren Abrüsten weit entfernt. Auch in unserem Land werden die gelagerten Atomsprengköpfe nicht wie versprochen abgezogen sondern modernisiert. Der Waffenexport aus Deutschland nimmt zu, z. B. nach Angola, Indonesien, Saudi-Arabien, …. In der Bevölkerung wächst der Protest gegen den Waffenhandel: Rüstungsexporte verbieten.

Mit der Umstellung der Bundeswehr auf eine reine Berufsarmee sind die Marketing-Aktivitäten der Militärs bedeutend ausgeweitet worden. Man findet nicht nur auf Toilettenanlagen in Kneipen Werbepostkarten. In Schulen und Universitäten dürfen auf Grundlage von Kooperationsverträgen mit den Kultusministerien Jugendoffiziere der Bundeswehr Werbung machen. Ebenso wirbt die Bundeswehr in den Arbeitsagenturen. Dafür gibt es einen hohen Etat aus unseren Steuergeldern. Die finanzielle Zuwendung für die Aufbauarbeit und die Einsätze von zivilen Friedensfachkräften ist dagegen jämmerlich.

Rüstung und Bundeswehr belasten nicht nur unsere Region von Grafenwöhr bis Ansbach sondern auch unseren Staatshaushalt. Und ist es nicht merkwürdig, dass hoch verschuldete Staaten auf Geheiß der „Marktaufsicht“ zwar alle Sozialleistungen abbauen müssen, gleichzeitig aber neue Panzer kaufen können. Wir bleiben dabei: Abrüstung statt Sozialabbau, nicht nur bei uns.

Die globalen Probleme des Hungers, der Unterentwicklung, der Umweltverschmutzung und des Klimawandels erfordern ein gemeinsames internationales Vorgehen. Nationale Egoismen sind da ebenso hemmend wie militärisches Eingreifen. Nur mit gegenseitigem Vertrauen ist eine andere, zukunftsfähige Welt möglich.

 

Presseerklärung zur Schulentwicklung in Oberfranken - 30.03.2013

 Wohnortnahe Gemeinschaftsschule statt Schulschließungen fordert unsere Landtagskandidatin:

Schulschließungen in der Fläche sind der neueste Beweis dafür, dass es dem Freistaat – wie schon immer - nicht um das Wohl der Kinder geht, sondern allein um `Wirtschaftlichkeit´.“ erklärt Christa P. Meist, Landtagskandidatin der LINKEN im Stimmkreis Wunsiedel-Kulmbach. Da die Kommunen die Kosten der Schülerbeföderung tragen müssten, werde zudem auch noch die Staatskasse zu Lasten der Kommunen geschont, zu Lasten der Kommunen, die ohnehin nur noch unter größten Schwierigkeiten die Gelder für die gemeindlichen Pflichtaufgaben aufbringen könnten.

Dass in Bayern an Verbesserungen im Bildungswesen nur zu denken ist, wenn mit Hilfe von Volksbegehren wie z. B. dem zur Abschaffung der Studiengebühren massiv Druck auf die Staatsregierung ausgeübt werde, führt sie weiter aus. „Für das Festhalten am Prinzip der Jahrgangsklassen gibt es nicht die geringste pädagogisch-didaktische Begründung.“ so Meist. Gut ausgebildete Lehrerinnen und Lehrer seien fähig, Unterricht so zu gestalten, dass jedes Kind entsprechend seinen individuellen Voraussetzungen optimal gefördert werden könne. Jahrgangsklassen seien einzig und allein eine verwaltungstechnische Vorgabe, die als Vehikel diene, den Bedarf an Lehrerstunden planerisch abzuschätzen. Völlig problemlos sei diese Methode durch eine Maßgabe zu ersetzen, die sich allein auf die Schülerzahl und die zu erteilenden Unterrichtsstunden bezieht, wobei es im Interessse der Kinder allein darauf ankäme eine möglichst geringe Schülerzahl pro Lerngruppe zu gewährleisten. Der enorme Zeitverschleiß und die Beschulung an weit entfernten zentralen Orten durch lange Busfahrten belaste die Kinder auf vielfältige Weise: „Der soziale Zusammenhalt, der durch gemeinsam verbrachte Freizeit entsteht, wird aufgebrochen. Je nach Wohnort werden den Kindern täglich 1- 2 Stunden kostbarer Zeit geraubt, die für das informelle, selbst-bestimmte Lernen durch Erfahrung außerhalb des Klassenzimmers gebraucht wird.“ Ausgerechnet die Partei, die jeder Ausweitung des schulischen Angebots durch kulturelle und musische Elemente und ergänzende individuelle Förderung mit dem Argument begegnet, diese seien durch die Familie zu gewährleisten, entziehe genau dieser Familie 1-2 Stunden möglicher gemeinsamer Zeit. Zeitlicher Spielraum z. B. für die sportliche Betätigung in den Vereinen des Heimatortes werde nutzlos im Bus buchstäblich versessen. Eine gemeinsame Schule für alle Kinder mindestens bis zum 14. Lebensjahr könne wohnortnah einen kindgemäßen Unterricht ohne soziale Selektion gewährleisten. „Allein aus ideologischen Gründen verweigert sich die bayerische Staatsregierung jeder möglichen Schulentwicklung in dieser Richtung.“ schließt Meist.

Pendler sind auf Ausweitung des VGN angewiesen 26.03.2013
Presseerklärung von Christa P. Meist

Für ein leistungsfähigeres Netz – auch im ÖPNV

„ Nicht nur Daten müssen sich bewegen, auch Menschen“. Mit diesen Worten kritisiert die Landtagskandidatin der LINKEN im Stimmkreis 408 zur Landtagswahl Bayern, Christa P. Meist, das Votum des Kulmbacher Kreisausschusses, weiterhin außerhalb des VGN-Netzes zu bleiben.

Diese Entscheidung des Kreisausschusses schaut einzig und allein auf ein einzelnes Element der Kostenseite und lässt nach Ansicht von Christa P. Meistden Mobilitätsbedarf der Menschen, vor allem auch der Beschäftigten, völlig außer Acht. „Allein die Einbindung in die Fahrplanauskunft des VGN ist ihr Geld wert, denn seit mein Wohnort Bischofsgrün über den Landkreis Bayreuth in das VGN-Netz eingegliedert ist, kann man problemlos Verbindungen suchen, ohne bei unterschiedlichen Anbietern nach passenden Anschlüssen zu schauen, kann sich am PC ein Ticket ausdrucken und muss nicht nachdenken, ob man passendes Geld für den Automaten hat.“ Selbst Bahn und Agilis hätten, so Meist, schon gemerkt, dass es die Auslastung nicht fördert, wenn Fahrgäste ihre Karten an unterschiedlichen Stellen kaufen müssten. Ein gemeinsames Netz erhöhe ganz allgemein die Attraktivität des ÖPNV. Anders als die Vertreterin der Grünen schätzt Christa Meist die Gefahr von Streckenstreichungen durch den VGN nicht als höher ein, als bei einem weiteren Betrieb allein durch den Landkreis. Auch einem evt. höheren Preis für einen Einzelfahrschein wäre ihrer Meinung nach kein übermäßig großes Gewicht beizumessen, denn den Pendlern stünden dann sowohl innerhalb des eigenen Landkreises als auch innerhalb des Gesamtverbundes deutlich günstigere Tarife für Zeitkarten zur Verfügung. Christa Meist meint, dass Oberfranken kein Fleckerlteppich unterschiedlicher Anbieter bleiben dürfe. Die oberfränkischen Landkreise besser zu vernetzen, bedürfe der Unterstützung durch einen Betreiber, der Landkreisgrenzen überschreitend tätig ist. Die Zahl derer, die aus Oberfranken auspendeln müssten, um Arbeit zu haben, habe sich zwischen 2005 und 2011 von 4614 Menschen auf 9550 nahezu verdoppelt. Die Fortentwicklung eines Landkreisgrenzen und Oberfranken überschreitenden Netzes sei auf der Grundlage des Knowhow eines großen Verkehrsverbundes schneller und kostengünstiger zu erreichen. „Was ist den Verantwortlichen des Landkreises lieber: Steuereinnahmen aus der Tätigkeit der andernorts Beschäftigten für die Wohnortkommunen oder die Belastung kommunaler Kassen durch den Lebensunterhalt für die Menschen, die wegen eingeschränkter Mobilität andernorts keine Arbeit aufnehmen können?“ fragt Meist.

Presseerklärung zum 10. Jahrestag von Schröders Agenda 2010

 LINKE fordert Agenda Sozial statt Agenda 2010

Am 14. März 2013 jährt sich zum zehnten Mal die Regierungserklärung von Bundeskanzler Gerhard Schröder, mit der die damalige rot-grüne Bundesregierung ihre „Agenda 2010“ einläutete und einen massiven Abbau sozialer Rechte vorantrieb. Dazu erklärt der Kulmbacher Kandidat der LINKEN für den Bundestag Marko Müller :

„Hartz IV hat dazu geführt, dass Erwerbslose drangsaliert werden und Beschäftigte viel leichter zu erpressen sind. Das spüren wir nicht nur auch in unserer Region, sondern wir müssen sogar erleben, dass Gemeinden mit dem erschreckend niedrigen Lohnniveau in Oberfranken um Investoren werben. Waren schon früher oberfränkische Löhne deutlich niedriger als in den Ballungsräumen. Hartz IV, Niedriglöhne, Leiharbeit und prekäre Beschäftigung werden in unserem Raum noch mehr als anderswo direkt in für viele Beschäftigte am Ende des Arbeitslebens direkt in die Altersarmut führen. deren unsicheren Beschäftigungsverhältnissen arbeiten. “

„Diese von Rot-Grün begonnene und von der Großen Koalition und Schwarz-Gelb fortgesetzte Politik der sozialen Spaltung muss endlich beendet werden“, fordert Marko Müller, „statt ‚Agenda 2010‘ brauchen wir endlich eine ‚Agenda Sozial‘. Wir brauchen wieder gute Arbeit und einen flächendeckenden gesetzlichen Mindestlohn von 10 Euro in der Stunde. Wir brauchen eine Stärkung der Lohneinkommen und eine sozial gerechte Steuerpolitik. Wir müssen die Arbeitslosenversicherung wieder stärken und eine Arbeitsförderung für Erwerbslose machen, die diesen Namen auch verdient. Das Verarmungsprogramm Hartz IV ist endlich durch eine armutsfeste sanktionsfreie Mindestsicherung zu ersetzen.“

Für einen wirklichen Bruch mit der ‚Agenda Unsozial‘ steht nur DIE LINKE“, macht Marko Müller deutlich. SPD und Grüne seien nach wie vor nicht bereit, die nötigen Konsequenzen aus ihrer verheerenden Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik zu ziehen. Das sehe man an den Entwürfen der Wahlprogramme beider Parteien ebenso wie an Peer Steinbrücks und Sigmar Gabriels jüngstem Lob der Agenda 2010. Es bedürfe daher weiterhin eines starken Drucks von links. Auch 10 Jahre nach der Agenda 2010 gelte: „Je stärker DIE LINKE desto sozialer das Land“.

Erster gemeinsamer Auftritt unseres Teams Kulmbach am 09.03.2013

Christa P. Meist, unsere Kandidatin für die Landtagswahl sprach vor dem Beginn des Films kurz zu den Themen, die für die Frauen hierzulande aktuell wichtig sind. Nach wie vor verdienen Frauen deutlich weniger als Männern: In Bayern sind das 26%, noch einmal 4 % schlechter als im Bundesdurchschnitt.

In "Frauenberufen" wie  Grundschullehrerin, Pflegedienst und im Einzelhandel werden nach wie vor Leitungsaufgaben weit überproportional Männern zugewiesen: die Leitung einer Schule, Sdie Leitung einer Station  im Krankenhaus oder die Leitung der Filiale einer Supermarktkette ist trotz nahzu ausschließlich weiblicher Beschäftigter in vielen Fällen Männersache. Christa P. Meist wies darauf hin, dass es im Einzelhandel 2013 nicht allein um höhere Löhne geht. Die Arbeitgeber hätten den Manteltarifvertrag gekündigt und es droht eine umfassende Verschlechterung der Arbeitsbedingungen, wenn sich die Frauen nicht durchsetzen könnten. "Wir Frauen stellen nicht nur einen Großteil der Beschäftigten, sondern wir sind häufig bei den Einkäufen des täglichen Bedarfs meistens auch die  Kundinnen. Sich beim Einkaufen hinter die Beschäftigten zu stellen sollte im anstehenden, voraussichtlich sehr harten  Tarifkampf für alle Frauen eine Selbstverständlichkeit sein."

Der sich anschließende Film "Shortcut to justice" zeigte in eindrucksvollen Bildern, wie die Solidarität von Frauen maßgeblich das Leben der Menschen beeinflussen, verändern, verbessern kann.

 

 

Frauentagsveranstaltung am 09. März
INTERNATIONALER FRAUENTAG 2013
EU-Richtlinie Wasser-Konzessionen: Thomas Händel, MdEP
Listenaufstellung Oberrfranken am 23.02.2013
Volles Haus bei der Bezirksmitgliederversammlung in Himmelkron

Wir gratulieren allen nominierten KandidatInnen.

Liste Landtag

1 Petra Hähnlein Coburg

2 Ralph Herrmann Bamberg

3 Christa P. Meist Kulmbach

4 Thomas Etzel Hochfranken

5 Hannelore Decker Bayreuth

6 Klaus Bruno Engelhardt Hochfranken

7 Inge Hähnlein Coburg

8 Wolfgang Meffert Coburg

9 Brigitte Blank Hochfranken

10 Jens-Uwe Frosch Kronach

11 Mandy Kissinger Coburg

12 Dirk Eickels Bamberg

13 Eckard Sabarth Bayreuth

14 Oliver Giel Bamberg

 

Liste Bezirkstag

1 Reinhard Möller Hochfranken

2 Meike Richter Hochfranken

3 Babette Saeidi Coburg

4 Steve Malm Coburg

5 Cornelia Wagner Hochfranken

6 Eberhard Decker Bayreuth

7 Christa Meist Kulmbach

8 Matthias Werner Bamberg

9 Oliver Giel Bamberg

10 Georg Böhner Bayreuth

In dieser Reihenfolge wurden unsere KandidatInnen aufgestellt:

Aschermittwoch in Jacking bei Passau

Es konnte ja nicht jeder dabei sein.

Ein kurzer Querschnitt ist unter http://www.tvbayern.tv/der-tag-in-bayern/151864-politischer-aschermittwoch-die-linke.html zu erreichen.

Presseerklärung zum Thema Wasserversorgung

 Vor Ort „Hü“ – in Brüssel „Hott“

Erneut erweist sich die Doppelzüngigkeit von SPD und CSU auf europäischer und örtlicher Ebene beim aktuell diskutierten Thema „Privatisierung der Wasserversorgung“. Während die Konservativen und Sozialdemokraten im Binnenmarktausschuss der EU für den vorliegenden Richtlinienentwurf stimmen,verteidigen die örtlichen Repräsentanten vor Ort vollmundig und lauthals die kommunale Daseinsvorsorge in Sachen Trinkwasser.

Welchen ihrer Repräsentant_innen soll nun die Bürgerin glauben? „Es muss leider befürchtet werden, dass man - wie schon oft – in Brüssel die Rahmenbedingunge in Beton gießt, gegen die man sich vor Ort wendet.“ , so die Kandidatin der LINKEN im Stimmkreis Kulmbach-Wunsiedel Christa P. Meist. Dies sei schon immer eine beliebte Strategie der Parteien gewesen, die grundsätzlich gegen Marktliberalisierung und Privatisierung öffentlicher Aufgaben und Einrichtungen nichts einzuwenden hätten. Schleichend würde so die öffentliche Verantwortung für die grundlegenden Bedürfnisse der Menschen immer weiter abgebaut. Damit einher gehe eine stetige Verteuerung , denn das Versprechen der Liberalisierer, die Marktkonkurrenz werde zur Stabilisierung, ja sogar zur Verbilligung der angebotenen Güter und Dienstleistungen führen, treffe einfach nicht zu . „ An die Stelle der unter öffentlicher Kontrolle festgelegten Gebühren und Preise tritt die hemmungslose Bereicherung der Aktionäre großer Konzerne, die – wie z. B. Nestlé – schon seit Jahren Quellgebiete kaufen und sich die kostbare Ressource Wasser aneignen.“ führt Meist weiter aus. Alle Bürger_innen seien deshalb aufgerufen durch die Unterstützung der laufenden Kampagnen von ver.di und campact Druck auf das europäische Parlament aufzubauen, damit die Verabschiedung der Richtlinie durch das Europäische Parlament verhindert werden kann. Die LINKE kaempft auf allen politischen Ebenen für den Erhalt und die Ausweitung des öffentlichen, gesellschaftlichen und genossenschaftlichen Eigentums. „Auch ich als Kandidatin der LINKEN im Stimmkreis Kulmbach-Wunsiedel setze mich für den Erhalt der öffentlichen Daseinsvorsorge ein.“ schließt Christa P. Meist ihre Mitteilung.

Unsere Kandidaten für den Bezirks- und den Landtag - 07.02.2013

Unsere Kreisverbands-Mitglieder Christa P. Meist (Bischofgrün) und Marko Müller (Himmelkron)

kandidieren für den Landtag (Stimmkreis 408) und den Bundestag (Wahlkreis 240). Ihre persönliche Vorstellung,  ihre Termine und Statements im Rahmen des Wahlkampfs finden Sie demnächst unter: Unsere KandidatInnen.

von links: Reinhard Möller (Tröstau), Kandidat für den Bezirkstag und Christa P. Meist (Bischofsgrün) Kandidatin für den Landtag im Stimmkreis 408

Nominierungsversammlung in Michelau - 03.02.2013

Am 2. Februar wählten in Michelau die Mitglieder der LINKEN  ihre Kandidaten. für den Stimmkreis 407 für die Landtags- und Bezirkstagswahl und im Wahlkreis 240 für die Bundestagswahl.

 

Marko Müller (BT-Kandidat,Kulmbach-Lif), Steve Malm (Bezirkstagskandidat, Kronach-Lif), Jens Uwe Frosch (Landtagskandidat, Kronach-Lif)

Klaus Ernst spricht in Himmelkron

Klaus Ernst, MdB aus Schweinfurt und Mitglied des 8-köpfigen Spitzenteams für die Bundestagswahl der LINKEN spricht am Mittwoch, 06.02.2013 auf der Nominierungsversammlung für den Stimmkreis 408 Kulmbach-Wunsiedel in Himmelkron.

Die öffentliche Nominierungsversammlung beginnt um 19:30 Uhr in der Gaststätte "Frankenfarm"

Führungsteam im Amt bestätigt

Erneut als Vorsitzende und Schatzmeisterin gewählt: Marko Müller, Christa P. Meist und Marion Hübner

Kulmbach, 08.02.2013

Die Mitgliederversamlung wählte am 08.01.2013 erneut Marko Müller zum Vorsitzenden, Christa P. Meist als stelvertretende Vorsitzende und Marion Hübner als Schatzmeisterin des Kreisverbandes Kulmbach.

Mit einer soliden finanziellen Grundlage startet der Kreisverband Kulmbach in ein arbeitsreiches, von Bundes- und Landtags- Wahlen geprägtes Jahr 2013.

Die planmäßigen Mitgliederversammungen werden zukünftig - mit 2 Ausnahmen -  an jedem ersten Donnerstag eines Monats stattfinden. Aktuelle Details dazu sind wie bisher unter "Termine" zu finden.

 

Welttag für menschenwürdige Arbeit am 7. Oktober

Armut trotz Arbeit - Unsicherheit trotz Arbeit

Der 7. Oktober ist der Welttag für menschenwürdige Arbeit. Zwischen 2000 und 2010 ist die Zahl der Beschäftigten im Niedriglohnbereich um über 100.000 gestiegen und hat eine Quote von 18,3% erreicht. Bei der letzten Datenerfassung 2010 arbeitete fast die Hälfte der Mädchen und jungen Frauen im Alter von 15 bis 24 Jahren im Niedriglohnbereich. Die Entwicklung gibt im Gegensatz zu den Verlautbarungen der schwarz-gelben Landesregierung keinerlei Grund zur Selbstzufriedenheit. Auch hierzulande breiten sich prekäre Beschäftigung und Niedriglöhne ungehindert aus.

Um menschenwürdige Arbeit für alle durchzusetzen, bleibt DIE LINKE bei ihrer Forderung nach einem gesetzlichen Mindestlohn von 10 Euro. Die grassierende Leiharbeit ist moderner Menschenhandel und muss verboten werden. Ebenso ist der Trend zur Befristung von Arbeitsverträgen zu stoppen: Unbefristete Arbeitsverträge müssen die Regel bleiben.“

Fakten:

  • Normalarbeitsverhältnisse auf dem Rückzug: Die Zahl sozialversicherungspflichtiger Beschäftigter in Vollzeit ist zwischen 2000 und 2010 in Bayern um über 50.000 gesunken.

  • Der Niedriglohnsektor breitet sich aus: Zwischen 2000 und 2010 ist die Zahl der Vollzeit-Beschäftigten im Niedriglohnbereich in Bayern um über 100.000 gestiegen und hatte 2010 einen Anteil von 18,3% erreicht. Besonders alarmierend sind die Zahlen bei Jugendlichen: Der Anteil von Mädchen und jungen Frauen im Alter von 15 bis 24 Jahren im Niedriglohnbereich ist im selben Zeitraum von 43,5% auf 49,1% gewachsen.

  • Immer mehr Stellen gibt es nur befristet:  Verfügten im Jahr 2000 noch 6,8% der abhängig Beschäftigten in Bayern nur über befristete Arbeitsverträge, so waren es 2010 bereits 8,4%. Auch hier sind Mädchen und junge Frauen zwischen 15 und 24 Jahren am stärksten betroffen: 2010 lag der Anteil der befristet Beschäftigten in dieser Gruppe bei 25,4% im Gegensatz zu 14,9% im Jahr 2000.

  • Explodierendes Wachstum der Leiharbeit: 2011 waren in Bayern 135.917 Personen in der Leiharbeit beschäftigt. Ende 2001 waren es gerade einmal 48.845.

  • Zudem gingen Ende 2011 allein in Bayern 1.248.199 Beschäftigte einem Minijob nach. Dabei ist klar, dass man von einem Minijob nicht leben kann.

    Gerade bei uns in Nordostbayern ist die von manchen Medien gepriesene "geringe" Arbeitslosigkeit in erster Linie der Tatsache geschuldet, dass viele in die Leiharbeit gezwungen werden und  zu Löhnen arbeiten müssen, die das Aufstocken nötig machen. Die Grundsicherung über das Arbeitsamt erweist sich in diesen Fällen als indirekte Lohnsubventionierung.

Nicole Gohlke, MdB der LINKEN besuchte Kulmbach

Großes Interesse an Initiativen der Zivilgesellschaft

Der Nachmittag gehörte Informationsgespräch mit dem Türkisch-Islamischen Kulturverein in Kulmbach und VertreterInnen der Initiative gegen Rechts "KUnterBunT", die u.a. den Widerstand der BürgerInnen von Mainleus-Schwarzach gegen die Nazi-Umtriebe auf einer ortsnahen Wiese (Bayerntag der NPD, im September Frankentag der freien Netze) unterstützt. Am Abend informierte Nicole Gohlke umfassend über ihre Initiativen im Bundestag zur Rüstungsforschung in Deutschland und den deutschen Waffenexporten. ... mehr

Nicole Gohlke (Mitte, hinten) im Kreis einiger Kulmbacher Mitglieder der LINKEN

Schuldenbremse und Kommunen

DIE LINKE Kulmbach fragt nach

In Zusammenhang mit den anstehenden Entscheidungen zum Fiskalpakt hat der Kreisverband Kulmbach der Partei DIE LINKE eine Anfrage an OB Henry Schramm gerichtet.

DIE LINKE befürchtet, dass in Folge der eingebauten sog. Schuldenbremse auch in Kulmbach massive Einschnitte im Bereich der Daseinsvorsorge, an Schulen und im Kulturbereich vorgenommen werden müssen. Eine breite öffentliche Debatte zu allen möglicherweise bereits geplanten Streichungen hält DIE LINKE für dringend notwendig.

Mit dem Fiskalpakt soll die von allen Parteien mit Ausnahme der LINKEN gebilligte und in die deutsche Verfassung eingebaute Schuldenbremse zum Muss für alle EURO-Länder gemacht werden. Wie eine von der Commerzbank in Auftrag gegebene Studie des Kompetenzzentrums Öffentliche Wirtschaft und Daseinsvorsorge der Universität Leipzig sagt, rechnen drei Viertel aller Kommunen in Folge der Schuldenbremse mit deutlichen Kürzungen bei zweckgebundenen und allgemeinen Zuweisen sowie bei den Schlüsselzuweisungen. Rd. 95 % der Gemeinden werden sich dadurch gezwungen sehen, bei freiwilligen und Pflichtaufgaben massive Einschnitte vorzunehmen. Die Lebensbedingungen der Menschen gerade in unserem strukturschwachen Raum werden sich voraussichtlich deutlich verschlechtern. DIE LINKE verlangt deshalb eine breite öffentliche Diskussion vor Ort über den von oben verordneten Sparzwang. Bürgerinnen und Bürger und ihre Vertreterinnen in den Stadt- und Gemeinderäten sollten nicht zulassen, dass die unmittelbaren Krisenfolgen allein den finanziell Schwachen aufgebürdet werden.

Eindrücke aus Mainleus-Schwarzach

Vielfalt des Widerstandes gegen die NPD

Unsere stellvertretende Vorsitzende Christa P. Meist sprach für die Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes - Bund der Antifaschisten (VVN-BdA), Kreisvereinigung BT/KU im Bündnis KUnterBunT. Schwerpunkt: Standfestigkeit gegen Rassismus, Nationalismus und Führerideologie ist Aufgabe aller Bürgerinnen und Bürger - nicht der Berufspolitiker und der staatlichen Organe.

Unterstützung für die Bürgerinnen und Bürger von Mainleus-Schwarzach

Kulmbacher LINKE beteiligt sich an den Aktionen der SchwarzacherInnen und des Bündnisses KUnterBunT

Auf einer sehr gut besuchten Versammlung haben die BürgerInnen von Mainleus-Schwarzach engagiert ein umfangreiches Programm zusammengestellt, das den öffentlichen Widerstand gegen den erneut für Mainleus-Schwarzach angekündigten "Bayerntag" der NPD verdeutlichen soll. Die Aktionen beginnen um 15:30 vor der Raiffeisenbank Mainleus-Schwarzach. DIE LINKE Kulmbach unterstützt! Mitfahrgelegenheit nach Mainleus-Schwarzach am 16.06. wird angeboten. (mobil: 015253936843) 

Anstrengende Tage

Unser Bundesparteitag

Ein wichtiger Schritt in eine erfolgreichere Zukunft

Christa P. Meist, eine der Delegierten des Landesverbandes Bayern, Mitglied unseres Kreisverbandes, berichtet.

Christa P. Meist, stellvertretende Vorsitzende unseres Kreisverbandes und eine der Delegierten des bayerischen Landesverbandes auf dem Bundesparteitag in Göttingen fasst das Ergebnis von Wahlen und Antragsberatung so zusammen: "Wir haben es geschafft, die von den bürgerlichen Medien angekündigte Spaltung zu verhindern. Im Vordergrund des Parteitags stand nicht die "Zerreißprobe" sondern das erfolgreiche Bemühen um Inhalte und Personen, die bereit und fähig sind, die inhaltlichen Kerne unserer Politik auf der Grundlage einer breiten Basis unter den Mitgliedern zu transportieren: Frieden und Antimilitarismus, Vertretung der Interessen der Mehrheit der Bevölkerung gegen Sozialabbau, prekäre Arbeitsbedingungen und Diktate des Finanzkapitals. Östliche und westliche Landesverbände setzen unterschiedliche Akzente, aber sie verfolgen gemeinsame Ziele und das gegenseitige Verständnis für die historisch begründeten unterschiedlichen Politikansätze ist gewachsen. Ich bin mir sicher, dass es uns auf dieser Grundlage gelingen wird an unseren Erfolg bei der letzten Bundestagswahl anzuknüpfen, auch bei Wahlen wieder größere Zustimmung für unsere Politik  zu finden."

Alle 4 Minuten eine Unterschrift ....

Erfolgreicher Start der Unterschriftensammlung für unseren Bürgerantrag zum ÖPNV

An unserem Infostand am 19. Mai konnten wir erfreulich viele Unterschriften für unseren Bürgerantrag sammeln. Da ein Bürgerantrag gewisse Formalia erfüllen muss, können wir uns leider nicht mit Facebook-Mouseclicks " gefällt mir" zufrieden geben. Name und Anschrift müssen deutlich lesebar sein, und bedürfen der Bestätigung durch die örtlichen Meldebehörden. Nur dann zählen Unterzeichnerin oder Unterzeichner als wahlberechtigte Unterstützer unseres Antrags. 

Dieser Antrag ist hier einzusehen.

Wer unseren Bürgerantrag unterstützen will, achte in der nächsten Zeit auf unsere Infostände (meistens am Holzmarkt in Kulmbach) oder besuche unsere Mitgliederversammlungen. (siehe Termine). Über den Kontakt auf dieser Website kann auch ein Hausbesuch angefordert werden. Ein Mitglied mit einer Sammelliste kommt dann nach Absprache vorbei.

Was uns auffiel: Vor allem Menschen, die mit dem Fahrrad in die Kulmbacher Fußgängerzone gekommen waren, ließen sich nicht lange bitten unseren Antrag zu unterstützen. Auch grüne Herzen schlagen links!

Aufklärung gegen Rechts

Nachdenkende Mitbürgerwerden offensichtlich von den Nazis als Bedrohung empfunden. Wie sonst könnte man eine "Inschrift" in Schney verstehen?

Der Fränkische Heimatschutz Coburg - eines der freien Nazi-Netzwerke - hat auf seiner Homepage mit den Worten " Schloß Schney -immer eine Reise wert. Besonders an den ersten Mai-Wochenenden soll es dort außergewöhnlich schön sein" dazu aufgerufen, eine Bildungsveranstaltung des Kurt-Eisner-Vereins zu "besuchen".  

Hat der "Reichsbürger", der diesen Hinweis am 05. Mai mit fünf schallend lachenden Gesichtern und dem Satz "Breivik übernehmen Sie." kommentierte, die Aufforderung in die Tat umgesetzt und in den frühen Morgenstunden das Tor zum Schlossplatz beschmiert?

Auf die Ermittlungsergebnisse von Staatsschutz und Staatsanwaltschaft dürfen wir gespannt sein. Sicher war die Beschädigung des Tores wieder mal nur der dumme Streich eines alkoholisierten Jugendlichen, oder sollte tatsächlich einmal gegen diese Leute ernsthaft ermittelt werden?


Die LINKE Kulmbach direkt ...

Infostand am 03. März

Im Spätherbst 2011 hat die LINKE nach intensiver Diskussion ihr Programm verabschiedet und damit ihre politische Arbeit auf eine solide inhaltliche Grundlage gestellt. 

Sie wollen sich über die Arbeit der LINKEN informieren?

Am Samstag, 03. März 2012 finden Sie uns zwischen 14:00 und 16:30 am Infostand auf dem Holzmarkt in Kulmbach.

Mobilität im Landkreis Kulmbach

Die LINKE in Kulmbach hat auf ihrer Mitgliederversammlung beschlossen, sich verstärkt um die Verbesserung des öffentlichen Personennahverkehrs im Landkreis zu kümmern. Eine Umfrage, die unter Beschäftigten des Einzelhandels durchgeführt wurde, hat deutlich gemacht, dass nach Ladenschluss (frühestens 20 Uhr), ohne privaten PKWder Heimweg nicht bewältigt werden kann. Die Fahrpreise sind für finanziell schwache Menschen zu hoch. 

Die LINKE wird sich beider Themen annehmen. Konkrete Vorschläge zur Verbesserung des Angebots und zur Ausgabe eines Sozialtickets wird die LINKE demnächst hier vorstellen.

Öffentliche Veranstaltung mit Harald Weinberg, MdB

Seit Jahren werden die Beiträge zur Krankenversicherung immer wieder erhöht, die Leistungen verschlechtern sich. Abhilfe schaffen kann nur eine solidarische Bürgerversicherung, in die jeder einzahlt.

Unsere Alternative erläuterte Harald Weinberg. ...zum Bericht




Erfolgreicher Parteitag der LINKEN in Kulmbach

Ein guter Start für die in 2013 anstehenden Wahlkämpfe

Gerne berichtete die „Bayerische Rundschau“ in der Vergangenheit über weniger rühmliche Ereignisse in der LINKEN in Bayern: chaotische Parteitage, Streitereien um einen Schatzmeister u. ä. fanden die Aufmerksamkeit auch dieses Blättchens.

 

Dass Bayerns  LINKE am vergangenen Wochenende in Kulmbach tagte, mit Ausnahme von 4 Tagesordnungsanträgen ohne größere Auseinandersetzungen diszipliniert versuchte, ihre enorm umfangreiche Tagesordnung abzuarbeiten und wichtige Anträge für den anstehenden Bundesparteitag fasste – das alles war der BR keine Zeile wert.

 

Wer sich als Kulmbacherin oder Kulmbacher über die Arbeit der LINKEN informieren will, ist also nicht nur bezüglich unseres eigenen Kreisverbandes auf das Internet angewiesen. Auch größere, zentrale Veranstaltungen werden offensichtlich von der lokalen Presse übergangen, selbst wenn sie in unserem Raum stattfinden.

 

Die Presse- und Informationsfreiheit die in unserem Grundgesetz in Artikel 5  verankert ist, wird von den Besitzenden allein als die Freiheit betrachtet, die eigene Meinung unters Volk zu bringen, aber nicht als Bürgerrecht auf  Information.

 

Deshalb geht´s hier zu unserem Bericht vom Landesparteitag, der am 24. September in Kulmbach stattfand.

Unsere Delgierten bei der Arbeit: Im Vordergrund Marko Müller und Corinna Croy

Gesine Lötzsch im Sommerinterview

Fraktionsbus der LINKEN - Bürgerinfo vor Ort

Bedingungsloses Grundeinkommen

LINKE Hof diskutierte zum Referat von Stefan Wolf, Sprecher der BAG Grundeinkommen

Auf ein breites öffentliches Interesse stieß eine Diskussionsveranstaltung zu der der KV Hochfranken ins Bürgerbüro von Eva Bulling-Schröter eingeladen hatte.

Stefan Wolf, Sprecher der Arbeitsgemeinschaft Grundeinkommen in der LINKEN, stellte auführlich die Positionen der Arbeitsgemeinschaft dar. In der sich anschließenden Diskussion wurde deutlich, dass sowohl Kritiker als auch Befürworter des sog. bedingungslosen Grundeinkommens in allen politischen Lagern zu finden sind.

Im Rahmen der Programmdiskussion der LINKEN hat die Debatte über diese Alternative zu einer sanktionsfreien, repressionsfreien Grundsicherung eine große Bedeutung. Bringen Sie Ihren Standpunkt ein! Ihre Mail erreicht uns unter info@die-linke-kulmbach.de

500 Teilnehmer bei Demo und Kundgebung in Mainleus-Schwarzach!

Viele Schwarzacher Bürger, Nazigegener aus ganz Franken

Zum Bayerntag gelang es den Nazis offensichtlich nicht, im gewohnten Umfang zu mobilisieren. Die Sympathisanten der Partei, die so gerne an die Zeiten der Menschen "zäh wie Leder, flink wie Windhunde,hart wie Kruppstahl" anknüpfen, ließen sich wohl von der Wettervorhersage abschrecken. Ein kümmerliches Häuflein von schätzungsweise 50 Menschen verlief sich auf der Wiese, groß wie einFußballplatz.

Anders bei den Nazigegnern: Bestens ausgerüstet mit Schirmen und wasserdichten Jacken fanden sich 10 mal so viele Menschen ein, um deutlich zu machen: Hier ist kein Platz für Nazis. Besonders erfreulich: Unter den Nazigegnern viele junge Leute und Einwohner Schwarzachs.

Für die LINKE sprach unter den zahlreichen Beiträgen Heiko Friedrich, Vorsitzender des KV Kronach-Lichtenfels. Großen Beifall fand seine Rede, die Menschenwürde und Gleichheit aller Menschen in den Vordergrund stelte

Angesichts der klaren Verhältnisse wurde entgegen den vorherigen Festlegungen das "Distanzgebot" (Trennung der beiden Gruppen durch Bundesstraße und Bahngleise) aufgehoben und nach der Kundgebung setzte sich ein langer Zug in Bewegung um in unmittelbarer Nachbarschaft der Naziveranstaltung deutlich zu machen: Ihr seid hier unerwünscht!

Gegen die Umtriebe der NPD in Oberfranken!

Gemeinsam mit DGB, SPD,Grünen, katholischer und evangelischer Kirche, evangelischer Jugend rufen wir auf:

Beteiligt Euch an der Demonstration gegen den Bayerntag der NPD in Mainleus-Schwarzach am Samstag, 18. Juni.

 

Zur "Sonnwendfeier" mit Liedermachern, Kinderbetreuung und den Rednern Udo Voigt, Ralf Ollert und Sascha Roßmüller werden in Mainleus ca. 500 Teilnehmer erwartet.

Wir wollen gemeinsam mit anderen den Nazis und ihren Anhängern deutlich machen: Ihr seid auch hier nicht erwünscht. Genauso wie in Gräfenberg, Warmensteinach oder Oberprex treffen auch im Landkreis Kulmbach Eure rassistischen, antisemitischen, faschistischen Parolen auf die entschiedene Ablehnung der Demokraten.

Auftakt: 13:00

an der Einmündung der Adolf-Geyer-Straße / Schwarzach.

Demo durch den Ort bis zum Parkplatz beim früheren "PANDOR"-Gebäude an der Alten Straße.

Anschließend Kundgebung.

Ende ca. 15:30 Uhr.

 

Frohe Botschaft!

Xaver Merk

Am 05.05. besuchte uns Xaver Merk, ener unserer beiden Landessprecher. Er hielt ein umfassendenes Referat zum Thema "Mindestlohn" und informierte uns, dass in  Kulmbach unser nächster Landesparteitag stattfinden wird. Gemeinsam mit den aneren oberfränkischen Kreisverbänden werden wir diese wichtige Veranstaltung nach Kräften unterstützen. mehr...

Klaus Ernst am 14.04. im Bundestag zum Thema Mindestlohn
Aufruf von Bundestagsabgeordneten

Dresden nazifrei!

Die bayerischen Bundestagsabegeordenten der LINKEN rufen dazu auf, sch an den Aktionen in Dresden am 19. Februar zu beteiligen. mehr...

Busfahrt

Spenden sind erwünscht und werden gebraucht.

Bayreuth, Eissporthalle 5:00 Uhr

Himmelkron, Frankenfarm 5:15 Uhr

Münchberg, Pendlerparkplatz (P&R) 5:30 Uhr

Hof, Freiheitshalle 5:45 Uhr

Verbindliche Anmeldung unter Telefon 0170 - 19 47 048

Sachkundiger Besuch auf unserer Jahreshauptversammlung

Vorsitzende des Umweltausschusses des Deutschen Bundestages referierte zu Umwelt- und Energiepolitik

Bevor Eva Bulling-Schröter, MdB aus Ingolstadt in zentrale Inhalte linker Umweltpolitik einstieg, wies sie nachdrücklich darauf hin, dass ohne Eingriffe in die Eigentumsrechte der großen Konzerne eine Lösung drängender Fragen wie Klimawandel, AKW-Abschaltung und bezahlbare Energie nicht erreichbar sein werde.

 

Steuerzahler subventionieren Niedriglöhne - MINDESTLOHN JETZT

Trotz "Aufschwung": Gegenwärtig finanzieren die Steuerzahler im Lkr. Kulmbach mit 571.168 Euro die Aufstockung der Niedriglöhne

Löhne, die nicht ausreichen um davon zu leben, müssen "aufgestockt" werden. Armut trotz Arbeit- eine Schande. ... mehr

Aktuelle Insolvenzen, Schließungen .....in Kulmbach und Umgebung

DIE LINKE des Kreisverbandes Kulmbach nimmt Stellung zu den Nachrichten der letzten Tage über die Insolvenz der Spinnerei Kulmbach und die Schließung der Entwicklungslabors von LaRoche.

„Anders als es uns die frohen Nachrichten vom Börsenparkett glauben machen wollen: Die Krise ist nicht vorbei, sondern ihre Auswirkungen kommen bei vielen arbeitenden Menschen erst jetzt an. Die restriktive Kreditpolitik der Banken gefährdet, vernichtet die Existenz vieler kleiner und mittlerer Betriebe und vor dem Hintergrund kurzfristiger Profitinteressen werden Ansätze abgewürgt, zukunftsfähige Produkte zu entwickeln. Die Zockerei um größtmögliche Kapitalerträge auf den Geldmärkten unserer globalisierten Welt gefährdet die Zukunftsinvestitionen ganzer Staaten in Bildung und Infrastruktur und zwingt diese Staaten zu einem beschleunigten Sozialabbau. Es ist Zeit diesem Treiben ein Ende zu setzen. Das gegenwärtige Wirtschaftssystem hat über Jahrzehnte die Illusion schüren können, es könne auf ewig den Wohlstand breiter Schichten der Bevölkerung gewährleisten. Heute zeigt sich, dass ungezügelte Marktmechanismen genau dies nicht schaffen. Ohne klare Regeln für die internationalen Finanzmärkte kann das lokale, regionale Bemühen um den Erhalt von Arbeitsplätzen nicht erfolgreich sein.“

Sparpakete stoppen. Bundestag belagern.

Großkundgebung - Samstag, 13. November in Nürnberg

Am kommenden Samstag, dem 13. November, findet in Nürnberg ein große Kundgebung statt. 

Auch Du solltest dabei sein!


GERECHTIGKEIT IST ETWAS ANDERES -

WIR BRAUCHEN EINEN KURSWECHSEL!

Gemeinsam stellen der DGB-Mittelfranken und die Nürnberger Parteien fest:
Die Schwarz-Gelbe Bundesregierung lädt die Kosten der Finanz- und Wirtschaftskrise auf den Schultern der kleinen Leute ab und verschont die Verursacher der Krise. Restriktive Sparprogramme, Kürzungen von Sozialleistungen und die Einschnitte in die kommunalen Haushalte verschlechtern die Lebens- und Arbeitsbedingungen der Menschen in unserer Region.
Gegen diesen sozialen Kahlschlag leisten wir entschiedenen Widerstand!


Wir fordern: Rücknahme der Kürzungen im Sozialbereich

Die Abschaffung der Heizkostenzuschüsse und des Elterngelds sowie die Streichung des Rentenkassenzuschusses sind Maßnahmen, mit denen Schwarz-Gelb die Schwächsten und Ärmsten drangsaliert. Gleichzeitig nimmt man vielen Langzeitarbeitslosen durch die massiven Einsparungen bei den Fördermitteln und der Qualifizierung jede Chance, einen Berufseinstieg zu finden. Wir fordern die Rücknahme aller Kürzungen im Sozialbereich sowie eine Anhebung des Hartz IV-Satzes auf mindestens 420 Euro.


Wir fordern: Gute Arbeit für alle
Prekäre Beschäftigungsverhältnisse, Leiharbeit und Niedriglöhne haben massiv zugenommen. Wir fordern: Gute Arbeit für Alle. Schluss mit dem Missbrauch von Leiharbeit. Auch hier gilt das Prinzip: Gleicher Lohn für gleiche Arbeit. Wir fordern einen gesetzlichen Mindestlohn, um Ausbeutung und Lohndumping zu verhindern.


Wir fordern: Ein solidarisches Gesundheitssystem
Die schwarz-gelbe Kopfpauschale zerstört die solidarische Krankenversicherung. Sie muss gestoppt werden. Wir fordern: Ein gutes Gesundheitssystem, das sich an den Bedürfnissen der Menschen und nicht der Pharma-Lobbyisten orientiert.Für mehr Gerechtigkeit in unserem Land brauchen wir eine solidarische Bürgerversicherung. Starke Schultern müssen mehr tragen als schwache. Die Arbeitgeber müssen sich wieder gleichberechtigt an der Finanzierung beteiligen.


Wir fordern: Gutes Auskommen im Alter
Millionen von Menschen droht Altersarmut. Wir fordern ein gutes Auskommen im Alter, flexible Übergänge in den Ruhestand, eine bessere Erwerbsminderungsrente und die Rücknahme der Rente mit 67. Für mehr Gerechtigkeit in unserem Land brauchen wir die Anerkennung der Lebensleistung und Schutz vor Altersarmut. Unser Ziel ist eine solidarische Erwerbstätigenversicherung.


Wir fordern: Starke öffentliche Leistungen
Marode öffentliche Einrichtungen und Schulen, steigende Gebühren und Abgaben sowie kaputte Straßen sind Alltag in unseren Städten und Gemeinden. Wir fordern: Schluss mit der schwarz-gelben Sparpolitik zu Lasten der Menschen und der Kommunen. Wir brauchen Investitionen in Bildung, Infrastruktur, Daseinsvorsorge und eine lebenswerte Umwelt.

Wir fordern: Qualifizierte Bildung und Ausbildung                                                                                  Gute Bildung darf nicht vom Geldbeutel der Eltern abhängen. Privatisierungen und Bildungsgebühren verstärken die soziale Spaltung. Wir fordern für jeden Jugendlichen eine qualifizierte Ausbildung, bessere Weiterbildung und die Streichung aller Bildungsgebühren. Für mehr Gerechtigkeit in diesem Land brauchen wir: Gute Bildung und Ausbildung für alle.


Für diese Forderungen demonstrieren der DGB-Mittelfranken
und die Nürnberger Parteien in Nürnberg am

Wir rufen die Bevölkerung auf,

sich an der Kundgebung zu beteiligen.

13. November 2010

10 :45 Uhr · Prinzregentenufer


Aktion gegen die Laufzeitverlängerung der AKWs

Gegnerinnen und Gegner der schwarz-gelben Atompolitik finden sich am Samstag, den 23. September um 9:30 vor der Stadthalle in Kulmbach ein. Geräuschgeräte nicht vergessen!

weitere Infos unter http://www.anti-atom-bayern.de/

Dort kann auch der Einspruch gegen die Erweiterung des AKW Temelin in Tschechien persönlich gezeichnet werden.

Aktiv vor Ort

In einem Flächenland ist es nicht leicht, dafür zu sorgen, dass unsere Partei überall präsent, sichtbar ist. Deshalb haben sich zwei GenossInnen der benachbarten Kreisverbände Kulmbach und Hochfranken zusammengetan um einen Infostand in Zell (Fichtelgebirge) zu machen.

Abgeordnetenbesuch in Kulmbach

Alex Süßmair, einer der 6 bayerischen Bundestagsabgeordneten der LINKEN, hat am 16. Juli Kulmbach besucht. Dabei hat er sich umfassend über den Schwerpunkt unserer heimischen Industrie, die Herstellung von Lebensmitteln und die vorhandenen Einrichtungen und Betriebe informiert.  Mehr zu Alex Süßmair...

Er besuchte dabei das Rubner-Institut, sprach mit Betriebsräten der Firma Raps und bot an einem Infostand am Holzmarkt und in einer Abendveranstaltung Gelegenheit für alle Bürgerinnen und Bürger, mit ihm unmittelbar Kontakt aufzunehmen und ins Gespräch zu kommen.

Die Frankenpost berichtete.

3500 Teilnehmer an der Menschenkette in Bamberg

Nach Einschätzung der Polizei haben 3500 Menschen durch Bilden einer Menschenkette um das Tagungsgelände gegen den NPD-Parteitag protestiert.

Ca. 200 Menschen dürften sich an der vorherigen Demo der LINKEN vom Bahnhof zum Sammelpunkt für die Menschenkette beteiligt haben.

Eine der immer wieder gehörten Forderungen: Verbot der NPD! Was diese Partei von Demokratie hält, hat sie durch das "Ausladen" missliebiger Journalisten wieder einmal bewiesen. Pressefreiheit? Da weiß man gleich, was zu erwarten wäre, kämen sie an die Macht:: "Gleichschaltung". Die Pressefreiheit wird durch unser GG in Art. 5 geschützt. und gehört zu den Grundrechten unserer Verfassung!

Am Samstag hat Günter Pierdzig (VVN-BdA, Bamberg) in einem Redebeitrag die Bedeutung der uneingeschränkten Solidarität aller Antifaschistinnen und Antifaschisten für den Kampf gegen die Neonazis herausgestellt. Seine Rede ist hier zu verfolgen. Günter Pierdzig in Bamberg

Impressionen aus Bamberg

Bürgerbüro Hof eröffnet

Am 12. Mai wurde in Anwesenheit von Eva Bulling-Schroeter und Harald Weinberg das Bürgerbüro Hof der Arbeitsgemeinschaft bayerischer MdB's der LINKEN eröffnet.


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Wir haben gewählt

Arno Pfaffenberger und Christa P. Meist haben am vergangenen Wochenende als Delegierte des Kulmbacher Kreisverbandes den neuen Landesvorstand mit gewählt.

Der neue Landesvorstand

Hier ist er zu sehen:

Von links nach rechts:

Eckhardt Kaiser, Eva Mendl, Wolfgang Ziller (hinten), Nicole Gohlke, Michael Wendl (hinten) ,Steffen tenVenne, Anny Heike (verdeckt), Gilberte Lebien-Schachner, Mario Simeunovic (hinten), Nicole Fritsche, Xaver Merk, Martina Tiedens, Stefan Gebuhr (hinten) , Heidi Kaschner, Ulrich Voß, Harald Weinberg, Belinda Brechbilder, Regina Stosch, Ramona Tax, Michael Treitinger

Dem geschäftsführenden Landesvorstand gehören an:

Eva Mendl und Michael Wendl (SprecherIn), Ulrich Voß (Schatzmeister), Nicole Fritsche, Xaver Merk und Martina Tiedens.

Die Jugend wird repräsentiert von Stefan Gebuhr und Ramona Tax.

Oberfranken ist nach einiger Zeit mit Martina Tiedens aus Coburg wieder im Landesvorstand vertreten. Wir wünschen ihr ein "gutes Händchen".



Leserbrief von Arno Pfaffenberger zu Afghanistan

Und wieder wurden drei junge Menschen in der Blüte ihres Lebens geopfert. Geopfert wofür? Für wessen Interessen? Für Freiheit und Demokratie in Afghanistan? Für die Verbesserung der Lage der Frauen und Mädchen in Afghanistan? Glaubt allen Ernstes noch jemand an die Phrasen von “Freiheit und Demokratie”, die von der Nato und damit auch von der Bundeswehr nach Afghanistan gebracht werden sollen?

Nein, es geht wie bei jedem anderem Krieg auch wieder mal um polit-ökonomische Interessen. Geopolitik heisst das Zauberwort. Die im kaspischen Raum, nördlich von Afghanistan gelegenen Republiken Kasachstan, Aserbaidschan, Turkmenistan und Usbekistan verfügen über gigantische Erdöl- und Erdgasvorräte.

Und wie heisst es so schön in den verteidigungspolitischen Richtlinien für die Bundeswehr? Aufgabe ist die Sicherung der Handelswege für den freien Welthandel, die Sicherung der Energieversorgung auch gegen den Willen der Staaten, die über diese Vorräte in Form von Erdgas und -öl verfügen.

Und quer durch Afghanistan soll der Transport dieser Energieträger durch eine Pipeline erfolgen, um damit das bisherige Transportmonopol Russlands zu brechen. Diese Pipeline soll durch Afghanistan und Pakistan zum indischen Ozean führen.

Und damit Staaten wie Afghanistan oder Pakistan gar nicht erst auf die Idee kommen, eine Transitsteuer für die Durchleitung zu erheben, dafür werden eben solche Länder durch die Nato überfallen und besetzt.

Junge Menschen, die also meinen, dass sie als Berufssoldaten etwas für Freiheit und Demokratie in der Welt tun, dienen so den Interessen grosser multinationaler Konzerne und den in der Nato zusammengeschlossenen Staaten, die eine hegemoniale Stellung in der Welt einnehmen möchten.

Wer keine Todesopfer in Afghanistan mehr möchte (weder bei deutschen Soldaten noch bei der afghanischen Zivilbevölkerung) der muss die Bundeswehr unverzüglich aus Afghanistan abziehen und so die Teilnahme an der Besatzung Afghanistans beenden.

Jeder weitere Tote, der aus Afghanistan zurück kommt sowie evtl. zu befürchtende zivile Opfer in Deutschland bei Anschlägen afghanischer Widerstandskämpfer gehen auf das Konto dieser Regierung. Denn wer andere Länder besetzt und dort Krieg führt, der muss auch mit Reaktionen darauf rechnen.


Arno Pfaffenberger, Kulmbacher Str. 3, 95346 Stadtsteinach

Neuer Kreisvorstand der LINKEN in Kulmbach

Auf der 1. Mitgliederversammlung im neuen Jahr wurden gewählt:

Corinna Croy zur Vorsitzenden, Arno Pfaffenberger als stellvertretender Vorsitzender, Marion Hübner als Schatzmeisterin und Jürgen Dippold als Beisitzer.

Zum Zeitungsbericht über unsere Versammlung

Unsere Franken

Liebe WählerInnen und Wähler der LINKEN,

Ihr Vertrauen in unsere Partei hat dazu beigetragen, dass Franken mit 2 Abgeordneten der LINKEN in Berlin und mit einem Abgeordneten in Brüssel vertreten ist.

Dies sind:

Unsere Frauen kommen aus dem Süden Bayerns:




Eva Bulling-Schroeter, Ingolstadt, MdB,
Nicole Gohlke, München, MdB
Kornelia Möller, Landshut, MdB

und auch ein Schwabe ist für die LINKE in Berlin:


Alex Süßmeier, Augsburg, MdB

 

Übrigens...

Arno Pfaffenberger ist Ihr Ansprechpartner für alle Fragen in Zusammenhang mit Hartz IV. Er ist auch ein erprobter Begleiter für Besuche bei der ARGE in Kulmbach.

Kornelia Möller, MdB in Kulmbach

Am 08.07. erläuterte MdB Kornelia Nöller vor zahlreichen Zuhörern die Konzepte der Linksfraktion gegen die zunehmende Armut. ...mehr

Infomaterial der Nordbayerischen Bündnisse gegen Rechts

Die nordbayerischen Bündnisse gegen Rechts haben eine Information zum "Freien Netz Süd" der Neonazis herausgebracht. Unbedingt lesen! mehr...

Corinna Croy trifft Gregor Gysi

Anlässlich einer Veranstaltung an der Uni Bayreuth am 27.04. hatte unsere Kandidatin die Möglichkeit zu einem kurzen Gespräch mit Gregor Gysi.

Arbeitsmarkt in Kulmbach

Mitgliederversammlung befasste sich mit Kulmbacher Arbeitsmarkt. mehr...

Unsere Direktkandidatin Corinna Croy in Michelau

Gemeinsam mit Martina Tiedens, unserer oberfränkischen Kandidatin für die Europawahl, bestritt Corinna Croy, Direktkandidatin für den Bundestag im Wahlkreis Kulmbach,  eine öffentliche Versammlung in Michelau.

Solidarität mit den KollegInnen bei Scherer und Trier

Ihre Solidarität mit den von Arbeitsplatzabbau bedrohten Kolleginnen erklärte unsere Kandidatin für die Bundestagswahl in einem Schreiben an den Betriebsrat. mehr...

Unterstützung für die Streikenden der Gewerkschaft NGG

Am Montag, dem 02.03. früh am Morgen war unsere Direktkandidatin Corinna Croy bei den Streikenden vor der Kulmbacher Brauerei. Im Bild mit Harald Lang, NGG.

Insolvenzrecht: Auf die Straße gesetzt und Lohn zurück

DIE LINKE befragt die Bundesregierung erneut:

Auf Initiative der Kreisverbände Kulmbach und Hochfranken der Partei DIE LINKE hat die bayerische Bundestagsabgeordnete Eva Bulling-Schröter die Bundesregierung erneut zum Insolvenzrecht befragt.

Auch die neue Antwort macht deutlich: Die Bundesregierung sieht sich nicht veranlasst, die Rechtsgrundlage zu ändern. Im Gegenteil: Sie bekräftigt erneut die Notwendigkeit der bestehenden Rechtslage aus wirtschaftspolitischen Gründen.

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Maintaldruck - Anlass zum Nachdenken

Im Rahmen von 2 Insolvenzverfahren wurden in Oberfranken von Insolvenzverwaltern gezahlte Löhne mit Berufung auf die Insolvenzordnung zurückgefordert. Bei uns im Raum Kulmbach betrifft es die Kolleginnen und Kollegen aus der Firma Maintaldruck, Mainleus.

Die seit 1999 gültige Insolvenzordnung macht dies möglich, da ein gewisser, eingeschränkter Schutz der Arbeitnehmerinteressen im Rahmen dieses Gesetzes nur dann gegeben ist, wenn es einen Betriebsrat gibt. Ist dies nicht der Fall, versucht die Arbeitgeberseite eine rechtliche Gleichstellung der einzelnen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer mit Lieferanten durchzusetzen, die auch im Rahmen der geltenden Gesetze durchaus anfechtbar ist. Kolleginnen und Kollegen in Betrieben mit Zahlungsschwierigkeiten werden in rechtliche Auseinandersetzungen gezwungen, die sie als Einzelne kaum durchhalten können.

Die LINKE in Kulmbach erinnert alle Kolleginnen und Kollegen daran, dass auch in diesen Fällen der kollektive Schutz durch Gewerkschaften und Betriebsräte, wie er in der Insolvenzordnung vorgesehen ist,  geeignet gewesen wäre, im Vorfeld die schlimmsten Auswüchse einer Rechtsauslegung im Interesse der Unternehmer zu verhindern.  

Zur Zeit bereitet unsere  Abgeordnete Eva Bulling-Schroeter eine diesbezügliche Anfrage an die Bundesregierung vor. Über den Wortlaut der Anfrage und die Beantwortung durch die Bundesregierung werden wir weiter informieren.

Link zur Report-Sendung

Zur Finanzkrise

"Zerbrochen ist die Vorstellung, der Sozialismus sei historisch erledigt. Lieber rot als tot, ruft das Finanzkapital und fordert seine Verstaatlichung." (Der Journalist Hans-Ulrich Jörges im STERN Nr. 43/2008, Seite 66)

Dazu:

Sarah Wagenknecht

Axel Troost

Finanzkrise auch in Kulmbach Thema

Am 13. Januar informierte Wolfgang Ziller, Mitglied des Landesvorstands der LINKEN zu den Ursachen der Finanzkrise. Eine intensive Diskussion schloss sich an. Lesen Sie hier den Bericht von Arno Pfaffenberger

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